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Die Fakultät und Permutationen :
Unter einer Permutation (lateinisch permutare (vertauschen)  versteht man in der Mathematik die Veränderung der  Reihenfolge der Elemente eines Tupels  (geordnete Zusammenstellung von Objekten).  Wie viele Möglichkeiten gibt es eine vorgegebene Zahl  von Karten anzuordnen?  Um klein anzufangen nehmen wir drei Karten.  Dabei lassen sich die möglichen Permutationen noch  leicht aufzählen: 1 2 3, 1 3 2 , 2 3 1, 2 1 3, 3 1 2, 3 2 1 Wir kommen bei drei Karten also auf 6 Permutationen. Bei 4 Karten gibt es bereits 24 Permutationen. Genauer gesagt, es gibt bei 4 Karten  also 4 verschiedene Möglichkeiten für die erste Karte.  Für die zweite Karte gibt es dann nur noch 3 Möglichkeiten,  die erste ist ja bereits gewählt. Die dritte Karte erhält  nur noch 2 Möglichkeiten, und die vierte 1 Möglichkeit,  da ja nur noch eine Karte übrig geblieben ist.  Die Zahl der Permutationen von 4 Karten ist also: 4 · 3 · 2 · 1 = 24 Diese kleine Berechnungsweise hat in der Mathematik  so grosse Bedeutung, dass ihr eine eigenständig  mathematische Operation zugesprochen wird,  die Fakultät. Sie wird mit einem Ausführungszeichen  hinter dem Zahlenwert geschrieben,  also n! (gesprochen:   n Fakultät  )  In unserem Fall wäre also n = 4 und somit 4! = 24. Die allgemeine Formel für die Fakultät sieht so aus: n! = n · (n - 1) · (n 2) · ... 4 · 3 · 2 · 1 Wie schnell dieser Wert wächst sieht man schon bei  der Auflistung der Fakultäten für die Zahlen 1  7. 1! = 1, 2! = 2, 3! = 6, 4! = 24, 5! = 120, 6! = 720, 7! = 5040 Wenn man sich zur Verdeutlichung einmal die  möglichen 52! Permutationen eines Pokerspiels vor Augen  füht, ist das dann eine 67-stellige Zahl. Das entspricht  etwa der geschätzten Anzahl der Atome des Universums.  Es bedeutet eigentlich nur man sollte nicht wetten,  dass ein und dieselbe Reihenfolge aller 52 Karten  nach dem mischen wieder auftritt.

Binomialkoeffizient
Beim Pokern erhält ein Spieler nun 5 aus 52 Karten.  Die Reihenfolge in der die Karten dem Spieler ausgeteilt  werden ist aber unwichtig. Man spricht dann in  solchen Fällen von Variationen. Die Anzahl der möglichen Variationen ist ähnlich  der der Permutationen. Bei einem Pokerspiel werden  aus 52 Karten 5 an einen Spieler ausgeteilt.  Für die erste Karte gibt es also 52 Möglichkeiten,  für die zweite 51, für die dritte 50 usw..  Es gibt also 52 · 51 · 50 · 49 · 48 = 311.875.200  verschiedene Sequenzen von 5 Karten aus einem 52er Blatt.  Dabei unterscheidet sich jedoch bei manchen Sequenzen nur  die Reihenfolge der Karten und nicht die Karten selber.  Wir müssen also weiter überlegen um die Sequenzen,  die sich nur in ihrer Reihenfolge unterscheiden,  auszuschliessen. Jede Auswahl von 5 Poker Blättern kann  als Permutation in 5! = 120 Blattsequenzen auftreten.  Die Zahl der Variationen ist also Poker Wahrscheinlichkeiten ca. 2,6 Millionen  Kartenkombinationen. Der letzte Term der Gleichung  ist die Schreibweise des Binomialkoefizienten,  gesprochen: n über k In unserem Beispiel also 52 über 5 Poker Wahrscheinlichkeiten  Wie lassen sich nun die Wahrscheinlichkeiten  einer Kartenkombination berechnen. Als Beispiel  Blatt nehmen wir zwei Paare. Die Zahl der möglichen Kombinationen erhält man,  indem man folgende Merkmale dieser Kombination  miteinander multipliziert. 1. C (13,2) = 78 Möglichkeiten für die beiden Paare. 2. 11 Möglichkeiten für die fünfte Karte  (13  # 2 für unsere schon vergebenen Paare) 3. C(4,2) = 6 Möglichkeiten für die Farben des ersten Zwillings 4. C(4,2) = 6 Möglichkeiten für die Farbe des zweiten Zwillings 5. 4 Möglichkeiten für die Farbe der letzten Karte Daraus ergiebt sich nun insgesamt  78 · 11 · 6 · 6 · = 123.552 mögliche Kombinationen  zwei Paare (und eine fünfte Karte) ausgeteilt zu bekommen.  Die Wahrscheinlichkeit zwei Pärchen zu bekommen beträgt also: 123.552 / 2.598.960 = 0,04754 also ca. 5% 

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Die Auflistung der Kombinationen und Wahrscheinlichkeiten für die 5 besten von 7 Karten aus 52.

Poker Hand

Kombinationen

Wahrscheinlichkeit

in Prozent

Royal Flush 4,324 0.00003232 0,0032%
Straight Flush 37,260 0.00027851 0,028%
Four of a kind 224,848 0.00168067 0,17%
Full House 3,473,184 0.02596102 2,6%
Flush 4,047,644 0.03025494 3%
Straight 6,180,020 0.04619382 4,6%
Three of a kind 6,461,620 0.04829870 4,8%
Two Pairs 31,433,400 0.23495536 23%
One Pair, größer oder gleich Bube 18,188,280 0.13595201 13%
One Pair, kleiner oder gleich 10 40,439,520 0.30227345 30%
Nur High Card 23,294,460 0.17411920 50%
Insgesamt 133,784,560 1.00000000 100%

Pockerpairs und ihre Gewinnwahrscheinlichkeit in %

Spielerzahl

AA KK QQ JJ TT 99 88 77 66 55 44 33 22
2 88 85 82 79 77 74 71 68 65 63 60 57 55
3 76 72 68 64 60 56 54 48 45 43 40 37 34
4 68 63 58 54 50 46 43 39 36 33 30 26 22
7 44 39 34 30 27 25 23 21 20 19 17 16 15
10 34 30 26 22 20 18 16 14 13 12 11 10 9

Wahrscheinlichkeiten für bekannte Spielsituationen.

Ein Paar im Preflop 6% 16 : 1
Karten einer Farbe (suited) im Preflop 24% 3,2 : 1
Karten einer Farbe (suited) und zusammenhängend (z.B. QJs, 67s) im Preflop 4% 24 : 1
AA oder KK im Preflop 0,9% 110 : 1
AK im Preflop 1,2% 82 : 1
AK suited im Preflop 0,3% 331 : 1
Ein Ass im Preflop 16% 5,25 : 1
AA, KK, QQ, JJ im Preflop 1,8% 55 : 1
Im Flop alle Karten von einem Rang (QQQ , KKK) 0,24% 424 : 1
AA gegen KK im Preflop 0,004% 22559:1
AK im Preflop und ein Treffer von A oder K bis zum River 50% 1 : 1
QQ gegen AK bis zum River 56% 14 : 11
Beide Karten im Preflop sind Buben (J) oder höher 9% 10 : 1
Beer Hand (z.B. 27 non suited, also mindestens 4 Ränge auseinander und nicht von einer Farbe) 0,9% 109 : 1
Flush komplettieren (4 Karten einer Farbe zum Flop, z.B. Preflop: Jh 5h; Flop: Kh 4s 9h) 39% 3 : 2
Straight komplettieren (so wie oben) 34% ~ 2 : 1
Zwei Paare zum Flop werden zu einem Full House 17% ~ 5 : 1
Drilling zum Flop werden zu einem Full House oder Vierling 37% ~ 3 : 2
Ein Paar Im Preflop (Pocket Pair) werden zum Drilling im Flop 12% 7 : 1
Kein Paar Im Preflop (Pocket Pair) werden zum Paar im Flop 32% 2 : 1
Suited Karten Im Preflop, zwei weitere passende suited kommen im Flop 11% 8 : 1
Ein Paar zum Flop werden zu zwei Paaren oder Drilling im River 22% ~ 4 : 1
Ein Paar im Preflop (Pocket Pair) wird zu Drilling nach dem Flop 9% 10 : 1
Zwei Over Cards* im Preflop werden zum Paar im River 26% ~ 3 : 1
Straße ergiebt sich mit dem River (Gutshot) 17% 5 : 1
Zwei Over Cards (höhere karte als im Flop liegt) und vier Karten einer Straße werden im River zum Paar oder Straße 43% 4 : 3
Einen Flush durch 4te suited im Turn und 5te suited im River (Backdoor Flush) 4% 23 : 1
Einen Straight durch Turn und River (Runner Runner Straight) 1,5% 67 : 1
Backdoor Flush und eine Over Card werden zu diesem Paar oder Flush 17% 5 : 1
Bei einem Ass im Preflop ein weiteres Im Turn oder River 13% 7 : 1
3 von einer Farbe liegen im Flop, Chance, dass die 5te kommt mit einer auf der Hand 39% 3:2
5 Spieler sind beim Flop dabei, jemand hat ein Ass auf der Hand wenn ein Ass im Flop ist 58% 1 in 1.7
4 Spieler sind beim Flop dabei, jemand hat ein Ass auf der Hand wenn ein Ass im Flop ist 47% 1 in 2.1
3 Spieler sind beim Flop dabei, jemand hat ein Ass auf der Hand wenn ein Ass im Flop ist 35% 1 in 2.9
2 Spieler sind beim Flop dabei, jemand hat ein Ass auf der Hand wenn ein Ass im Flop ist 23% 1 in 4.3
5 Spieler sind beim Flop dabei, ein Paar liegt im Flop. Chance, dass einer der Spieler die fehlende Karte zum Drilling hat 43% 1 in 2.4
4 Spieler sind beim Flop dabei, ein Paar liegt im Flop... 34% 1 in 3
3 Spieler sind beim Flop dabei, ein Paar liegt im Flop... 26% 1 in 4
2 Spieler sind beim Flop dabei, ein Paar liegt im Flop... 17% 1 in 5.8

Bei Ass auf der Hand, wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass nicht noch jemand ein Ass hat.

Anzahl Spieler Wahrscheinlichkeit
2 84.5%
3 70.9%
4 59%
5 48.6%
6 39.7%
7 32.1%
8 25.6%
9 20.1%
10 15.6%

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Poker Strategien aus dem Buch * P o k e r *
Author Dieter Selzer-McKenzie (erschienen bei SelMcKenzie Publishing)

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Poker Strategie - Advanced Shorthand - kleine Pärchen (7er oder geringer)

Vor dem Flop:

Kleine Pärchen funktionieren am besten in grossem Spiel mit vielen Leuten im  Pott oder bei einem Heads Up Spiel (1 gegen 1). Dies sollte sich in Deiner  Strategie widerspiegeln. Wenn Du in der Dealer Position bist, einer vor Dir  erhöht hat und einer raus gegangen ist, dann solltest Du versuchen den Small  und Big Blind auch noch raus zu schmeissen, in dem Du noch mal erhöhst!  Wenn Du aber in der BB Position bist und drei Leute sind schon mitgegangen,  dann solltest Du am besten auch nur mitgehen und auf deine dritte Karte hoffen! Achtung: Wenn Du gegen einen sehr streng spielenden Gegner spielst solltest  Du nicht erhöhen um ein Heads Up Spiel zu erreichen. Wahrscheinlich hat er  das höhere Pärchen auf der Hand. Dein Gegner sollte nur zwei hohe Karten  haben, aber kein hohes Pärchen. 

Nach dem Flop:

Wenn sich viele Leute den Flop angeschaut haben und der Flop Dir nichts  gebracht hat, dann solltest Du rausgehen. Eine Ausnahme ist wenn der  Flop etwas Seltsames wie 552 oder 666 bringt (und Du hältst 77), in diesem  Fall hältst Du wahrscheinlich das beste Blatt. Wenn sich nur einer ausser dir den Flop angeschaut hat, dann ist das ganze  etwas komplizierter. Wenn der Flop nur niedrige Karten bringt, dann solltest  Du bieten, weil er wahrscheinlich nichts hat. Wenn der Flop aber AJQ bringt,  dann hast Du wahrscheinlich verloren.  

Flop bluff:

Flop Bluffs funktionieren am besten gegen einen oder zwei Gegner.  Die Methode ist ziemlich simpel. Wir nehmen an das Du vor dem Flop  mit KQs erhöht hast und der Flop bringt A95. In diesem Fall hast Du  nichts, aber es ist gut möglich, dass die anderen auch nichts haben!  Deshalb kannst Du setzen und somit den Pott vielleicht einfach so mitnehmen! Wenn Deine Gegner nicht rausgehen, sondern einfach nur mitgehen, dann  musst Du eine Entscheidung treffen. Entweder sie haben ein Ass plus  niedriger Karte oder sie haben eine niedrige Karte wie eine 9 plus einen  König. Egal wie, Du verlierst auf alle Fälle. Also solltest Du checken  und dann rausgehen. Da Du aber nicht willst, dass man Deine Bluff  Strategie durchschaut solltest Du das nicht immer tun, sondern nur  in 80 % der Fälle vielleicht. Und wenn Du dann mal A9 auf der Hand  hast würde ich checken und dann erhöhen um sie für ihr stupides mitgehen  zu bestrafen. Du solltest ihnen nicht erlauben mit dem zweitbesten Blatt  nur mitzugehen um darauf zu hoffen, dass Du bluffst. Deshalb solltest  Du Dir manchmal auch die Turn und River Karte anschauen. Wer weiss,  vielleicht hast Du ja auch mal Glück und ziehst noch was Du brauchst!

Slowplaying

Manchmal ist am besten, wenn man nicht gleich seine Karten repräsentiert,  sondern sie langsam spielt und erst am Schluss voll reinhaut! Am besten  ist das wenn viele Leute im Pott sind (multiway Pott) und man die besten  Karten hat. Zum Beispiel wenn mein Startblatt AQ ist, der Flop bringt AQ3 und  die Turn Karte ist ein A, dann habe ich the stone nuts. Man sollte dann  warten, dass jemand anderes vor einem erhöht um dann nochmals zu erhöhen  (check-raise). In einem multiway Pott kann Slowplaying sehr profitabel sein, aber sollte das nicht Heads-up (1-on-1) tun, da man so seinem Gegner eine kostenlose und möglicherweise tödliche Karte gibt! Was man sich beim Slowplaying merken sollte ist, dass es sehr erfolgreich  ist wenn man das beste Blatt hat und man will das sich die Blätter der  anderen Spieler verbessern! Wenn man aber einen Drilling hat und es liegt  ein Flush Draw da, dann sollte man Slowplaying nicht einsetzen. Es ist  also wichtig, dass man selbst das beste Blatt hat und die anderen ein  Blatt bekommen bei dem sie denken, dass sie Dich schlagen können!

Pärchen in der Mitte und Du hast die dritte Karte:

Dies ist eine schwierige Situation. In der Mitte liegt QQA und Du selbst  hast AJ. Vielleicht hast Du das beste Blatt, vielleicht bist Du aber auch  unterlegen. Was tun? Wenn alle checken, dann solltest Du auch checken.  Mit was für einem Blatt sollten sie auch mitgehen wenn Du setzen würdest?  Die einzigen Blätter bei denen Spieler mitgehen würden und Du gewinnen  würdest wäre so was wie A7 oder ein Pärchen vielleicht. Wenn Du also in dieser Situation bist musst Du an zwei Sachen denken.  Erstens mit was für einem Blatt würden andere mitgehen das Du noch  schlagen kannst. Und zweitens wie sind die Chancen das jemand ein Drilling  hat! Umso höher das Pärchen in der Mitte ist, desto höher sind die Chancen,  dass jemand die dritte Karte hat!! Das bedeutet, dass AAJ gefährlich  für KJ als 44J ist. Mit KJ würde ich bei AAJ Flop vorsichtig spielen  und wahrscheinlich rausgehen, während ich bei 44J Flop setzen würde! Was mich zu der Frage bringt: Was meinst Du mit vorsichtig spielen?  Das bedeutet, dass wenn jemand in der oben beschrieben Situation vor  mir setzt, er vielleicht hat QJ hat und ich mitgehen würde. Erhöht  allerdings danach noch mal jemand, so würde ich rausgehen. 

Gegen harte Maniacs spielen müssen:

Maniacs können ziemlich nervig sein in shorthand Spielen. Das Beste  ist bei ihnen einfach mitzugehen und dann zu erhöhen, wenn man ein  starkes Blatt hat. Die Folgen sind, dass die Schwankungen beim eigenen  Geld zunehmen, aber man gewinnt langfristig. Beispiel: Bei  einem 100/200 Spiel bei Intercasino bekam ich QQ auf die Hand. Ich setze,  ein normaler Spieler geht mit und der Maniac am Tisch erhöht. Ich und  der Normalo gehen mit. Flop bringt AK4, der wohl schlechteste Flop den  ich mir wünschen konnte. Ich setze, Normalo geht raus (Gott sei Dank)  und Maniac erhöht. Normaler Weise würde ich rausgehen, aber da Maniac  erhöht hat gehe ich mit und gehe auch noch die River Karte mit. Das Ende  vom Lied war, dass ich gegen ihn gewonnen habe und er 35 auf der Hand hatte.  

Verschenk kein Geld :

Manchmal wenn Leute auf die dritte Karte für ihren Flush warten checken sie erst um dann noch mal zu erhöhen. Wenn du denkst, dass jemand das macht und die dritte Karte zum Flush kommt mit der River Karte, dann check einfach nur und verschenk kein Geld. Du sparst dir so 2 Big Bets. 

Was man bei shorthand Spielen unterlassen sollte:

Gehe nicht mit nur einem Ass mit wenn jemand vor dir schon mitgegangen ist. Die Chancen, dass er ein schönes Pärchen, ein Ass mit hohem Kicker oder so was wie KQ hat sind groß. All diese Blätter dominieren deins, also geh raus! Spiele nicht über deinen finanziellen Mitteln! Die Schwankungen bei  shorthand spielen können sehr gross sein. Geh sicher, dass du Bad Beats  verkraften kannst und dein Geldbeutel ein paar Stunden spielen aushält! Spiele nicht nur dein Blatt, sondern denk auch darüber nach was die  anderen Spieler über dein Blatt denken und was für Blätter die anderen  Spieler haben könnten. Denk auch nicht, dass die anderen die ganze Zeit  bluffen, denn meistens tun sie es nicht! 

Poker Strategien - Advanced No-Limit:

Doyle Brunson, ein bekannter Pokerspieler gegen den ich selbst sehr oft  angetreten war, sagte mal zu mir, dass No-Limit Hold'em der Cadillac unter den  Pokerspielen ist. Das Geschick das das Spiel erfordert ist gewaltig,  so dass sogar routinierte Profispieler zugeben müssen, dass sie bei  No-Limit noch einiges lernen müssen. Das soll Dich aber nicht  verschrecken oder abhalten No-Limit zu spielen. Meiner Meinung nach  ist es das spassigste Spiel, welches auch sehr profitabel sein kann. Nach dem ich sehr viel No-Limit im Internet gespielt habe, ist mir  aufgefallen, dass die Schlüsselelemente zum Erfolg bei No-Limit das  eigene Wissen über das Spiel, so wie die Fähigkeit sich an das Wissen  oder Geschick seiner Gegner anzupassen. Man muss wissen wie gut man ist  und welche Stufe des No-Limits man gemeistert hat. Deine No-Limit  Fähigkeiten musst du dann auf die Unfähigkeit deiner Mitspieler anwenden. Um das ganze zu vereinfachen, werde ich die No-Limit Fähigkeiten in  Stufen einteilen. Nach dem man die einzelnen Stufen gemeistert hat,  kann man davon ausgehen, dass sich die Erfolgsquote bei No-Limit steigern wird!  

Stufe 1: Pot Odds:

Wenn man seine Karten bekommt muss man wissen wie die Wahrscheinlichkeit  ist das man mit dem Blatt gewinnt bevor man mitgeht. Da man die Höhe  des Gebots beim No-Limit selbst bestimmen kann, sollte man wissen ob  man gute oder schlechte Chancen im Vergleich zu den anderen Spielern hat. Ein Beispiel. Wenn mit 55 mitgeht bei einem Pott der noch nicht erhöht  wurde, dann hat man gute Chancen. Wenn man die dritte 5 bekommt, kann  man davon ausgehen mit dem Blatt viel Geld zu verdienen.  Anderes Beispiel. Flop liegt und du brauchst nur noch eine Karte zum Flush.  Im Pott sind $10 und jemand geht mit $20 All-in, dann sind deine Chancen  schlecht! Dann hast du nämlich nur eine 1 zu 5 Chance zu gewinnen, musst  aber $20 zahlen um nur $50 zu gewinnen. So einfach wie sich das auch anhören mag, die meisten No-Limit Spieler  haben diese Stufe noch nicht verstanden bzw. gemeistert. Das heißt wenn  Du dir auch nicht unsicher bist, dann mach Dir keine Sorgen.  Die meisten No-Limit Spieler sind es auch und wissen oft nicht!  

Stufe 2: Den Unterschied zwischen Limit und No-Limit verstehen:

Check-Raises um den Wert des Potts zu steigern ist bei No-Limit nicht  so geeignet wie es bei Limit ist. Du könntest dadurch nämlich Deinem  Gegner eine tödliche und kostenlose Karte geben. Bei Limit würdest  Du dadurch nur ein bisschen verlieren. Bei No-Limit dagegen kannst Du dein ganzes Geld verlieren. 

Stufe 3: Aggression:

Zu bieten ist bei No-Limit viel besser als nur mitzugehen. Wenn Du  setzt kannst du gewinnen weil du das bessere Blatt hast oder weil Dein  Gegner rausgeht. Wenn du nur mitgehst, dann musst du das bessere Blatt  haben um zu gewinnen. Wenn du setzt, dann bestimmst du die Höhe des  Einsatzes und dadurch auch die Pot Odds. Wenn du mitgehst akzeptierst  Du die Chancen die dir jemand anders vorgibt. Wenn du setzt zwingst du jemanden dazu für dein Blatt zu zahlen falls  es gut ist. Wenn du mitgehst hoffst du darauf dass dich jemand für  Dein Blatt bezahlt. Aggressives Spiel ist bei No-Limit wichtig, was  der Grund dafür ist das streng-passive Spieler eher Limit spielen. 

Stufe 4: Anpassung und Umstellung;

Unterschiedliche Typen von Spiele erfordern unterschiedliche Mengen  an Aggression. Shorthand Spiele erfordern, dass man lockerer und  aggressiver spielt. Wenn man aber gegen viele lockere Spieler spielt,  dann sollte man eher streng spielen und auf gute Karten warten.  Im Allgemeinen heißt das mache immer das Gegenteil von dem was das Spiel macht. Ausserdem muss man sich auch an die Qualität und Fähigkeiten seiner  Spieler anpassen. Wenn du gegen schwache Spieler spielst brauchst Du  ihnen nur schlechte Chancen zu geben und schon klaust du ihnen das Geld Stück für Stück. Wenn du Gegen bessere Spieler spielst musst Du ihnen  Fallen stellen um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. 

Stufe 5: Die Karten deiner Gegner lesen können:

Es ist sehr wichtig, dass man die Karten seiner Gegner ungefähr einschätzen  kann! Um diese Stufe zu meistern braucht man viel Zeit und Erfahrung.  Eine Möglichkeit seine Gegner einschätzen zu lernen ist sich jedes Mal  die folgenden drei Fragen zu stellen: 1. Was hat er? 2. Was denkt er was ich habe? 3. Was denkt er was ich denke dass er hat?: 

Stufe 6: Psychologie und Fallen

Wenn du das beste Blatt hast und dein Gegner auch ein gutes Blatt hat,  was ist dann der beste Weg um ihn das Geld aus der Tasche zu locken?  Fallen zu stellen und nicht in Fallen zu laufen ist sehr schwierig  und braucht auch viel Zeit und vor allem Erfahrung. Spiel Psychologie und Fallen werden verwendet um die in Stufe 5 genannten  drei Fragen zu manipulieren. Ein Beispiel: Wenn man zum Beispiel bei  einem Flush Draw einen zu hohen Betrag setzt, dann den Flush bekommst  und checkst, kann es sein das er in die Falle läuft und denkt das  Du 2 Pärchen hast oder er Check-Folds bis zur River Karte. Das langsam  spielen (Slowplay) wurde in diesem Beispiel dazu genutzt um die Frage,  was denkt er was ich habe, zu beeinflussen. Allgemein sollte diese Art von Psychologie nur an guten Spielern  (Spieler die Stufe 4 gemeistert haben) angewandt werden. Bei schlechten  Spielern sollte man nur auf gute Blätter warten und ihnen dann das  Geldstück für Stück aus der Tasche ziehen. Schwache Spieler spielen  nur ihr Blatt und denken nicht darüber nach was du haben könntest!

Texas Hold 'em Poker Strategien - Shorthand Limit Texas Hold'em

Shorthand (Tisch mit sechs oder weniger Leuten) ist sehr populär im  Internet. In der Tat werden die meisten höheren Limits Spiele Shorthand gespielt. Wenn man also wirklich mit dem Geld verdienen will beim Pokern  im Internet, sollte man lernen Shorthand zu spielen. Nach welcher Art Spiel sollte ich mich umschauen? Einer der wichtigsten Dinge beim Poker ist es einfach das richtige  Spiel zu spielen! Solange Wenn Du nicht vorhast zu üben, macht es  keinen Sinn gegen Pros spielen. Um herauszufinden an was für einem  Tisch man sitzt muss man sich nur anschauen wie viele Leute sich den  Flop anschauen und wie viele die Karten falten! Wenn viele Leute  mitgehen und nach dem Flop nur checken oder mitgehen, dann solltest  Du in das Spiel einsteigen. Bei Shorthand geht es um Aggression,  und schwache Spieler verlieren!  

Preflop Startblätter

Also was sind gute und was sind schlechte Hände? Darüber gibt es viele  Bücher, aber ich werde versuchen es hier einmal zusammen zufassen! Etwas was man berücksichtigen sollte ist, dass der Wert eines Blattes  von der jeweiligen Situation abhängt. Das bedeutet wenn hoch geboten  wird und oft die Gebote erhöht werden, sollte man aussteigen, es sei  denn man hat AA, KK, AK, QQ oder JJ. Deswegen sollte man sich immer  überlegen was die anderen haben bevor man mitgeht! Startblätter mit denen man erhöhen sollte wenn noch nicht erhöht wurde:  Paare, AT+ (+ bedeutet und höher), KQ, KJ, QJ, JTs Startblätter bei denen man eine Erhöhung mitgehen sollte: AQ, AK, AJ (vielleicht), KQ, KJ, AT (vielleicht), JQs Startblätter mit denen man erhöhen sollte wenn bereits erhöht wurde:  Das hängt vom Spieler ab der erhöht hat! Erhöhe bei einem lockeren  Spieler mit Pärchen oder A9+, weil Du wahrscheinlich nachdem Flop  gewinnen wirst. Ansonsten erhöhe mit AA, KK, QQ oder JJ. Mit AK sollte  man vielleicht nur mitgehen, weil man vielleicht den anderen dominiert  wenn man seine Karten bekommt. Startblätter bei denen man nur mitgehen sollte und darauf hofft,  dass der Flop einem was bringt, sind hohe Karten in einer Reihenfolge  und einer Farbe (z.B. 9Ts). Im Allgemeinen versucht man bei Shorthand  solche Blätter durch Erhöhung vor dem Flop rauszuschmeißen! Wenn die  Spieler nicht aggressiv sind kann man mit solchen Blättern und  kleinen Pärchen mitgehen wenn viele Leute im Pot sind. Und wenn  man selber gute kann hat muss man erhöhen um den Pot shorthanded  zu halten und deine Chancen zu verbessern! 

Flop Tipps

Wenn Du ein gemachtes (gutes) Blatt hast, dann setze! Wenn der  Flop AK5 bringt, dann setze mit KQ und hoffe, dass die anderen  rausgehen! Wenn jemand mitgeht, musst Du eine Entscheidung treffen  ob Du glaubst, dass der andere gezogen hat (seine Karte bekommen hat)  oder nicht! Wenn es ein lockerer Spieler ist der oft mit dem zweit  besten Blatt mitgeht, dann setze einfach. Oder check um zu sehen ob  er setzt und um herauszufinden was er hat! Wenn Du ein Pärchen hast, es aber nicht das beste Paar ist, dann musst  Du entscheiden. Wenn der andere Spieler locker spielt, kannst Du  einfach mitgehen. Wenn der Spieler passiv spielt, dann solltest  Du erhöhen um zu sehen wo Du stehst (wie gut Deine bzw. seine Karten sind)  oder die Karten falten! Wenn Du erhöhst und erhöht wieder hast  Du Geld gespart weil Du nach der Turn Karte wahrscheinlich rausgehen  wirst! Mach das aber nur wenn der Spieler passiv ist! Wenn der  Spieler nur mitgeht, kannst Du nach der Turn Karte checken oder  setzen falls Du denkst, dass er noch auf eine Karte hofft! Wenn er  auch checkt, aber das beste Blatt hat, dann hast du Geld gespart  und einer Freikarte bekommen. Und wenn er auf eine Karte wartet,  hast Du nach dem Flop mehr bezahlen lassen um die nächste Karte zu sehen! Du musst Dir immer in klaren sein wie Deine Chancen sind und somit  Deine Outs sind! Outs ist die Anzahl der Karten die Dein Blatt  zum wahrscheinlich besten Blatt machen. Die Outs multiplizierst  Du mit 2 und addierst dann noch zwei dazu. So erhältst Du die  ungefähre Wahrscheinlichkeit eine der gewollten Karten zu ziehen!  Zum Beispiel hast Du zwei Herzen auf der Hand und der Flop bringt  auch zwei Herzen, so brauchst Du nur noch eine Herzkarte um eine  Flush zu bekommen! Da es noch 9 Herzkarten (13 Herzkarten - 2 auf  der Hand - 2 in der Mitte = 9 Herzkarten) gibt sind Deine Outs  gleich 9. Die Wahrscheinlichkeit ein Herz zu bekommen ist 9 x 2 + 2 = 20%.  Wenn im Pot $100 sind, dann ist die nächste Karte maximal $20 Wert zu sehen!  

Bluffen

Allgemein funktioniert das Bluffen erst ab $5/$10 oder höher! Semi-Bluffen: Das bedeutet, dass Du noch keine gemachte Hand hast,  aber gute Chancen hast noch eine gewollte Karte zu ziehen.  Zum Beispiel hast Du zwei Herzkarten auf der Hand und es liegen zwei  in der Mitte. Dann hoffst Du auf Deine dritte Karte mit einer Chance  von 20%. Dies ist besonders effektiv bei höheren Levels, weil die  Spieler öfters rausgehen werden und Du den Pot stehlen kannst! Pures Bluffen: Das funktioniert nicht sehr gut bei Limit, aber manchmal  klappt es halt doch! Wie schon gesagt sollte man so was nur in höheren Levels machen und wenn man vor dem Flop schon aggressiv war und die  anderen Spieler gecheckt haben! 

Basisstrategie um bei Longhand (8 oder mehr Spieler) Limit Hold'em zugewinnen.

Startblätter/Preflop:

Hierbei machen die meisten Anfänger Fehler. Sie spielen einfach zu  viele Blätter! Was Anfänger nicht wissen, ist das es bei  Longhand Limit Hold'em auf Geduld ankommt. So einfach und traurig  es auch ist, aber man muss nur warten bis man die besten Karten bekommt  und gewinnt dann mit diesen Blättern. Was sind die guten Blätter? David Sklansky, ein Poker Experte, teilt  Startblätter in acht Kategorien auf. Ich werde seine Kategorisierung  etwas vereinfachen, da ich nicht zwischen Startblättern mit gleicher  und ungleicher Farbe unterscheiden werde. Der Grund wieso ich das tue  ist der, dass Anfänger Blätter mit gleicher Farbe zu oft spielen.  Blätter gleicher Farbe zu haben ist zwar gut, aber es ist nur ein  Bonus, der den Wert des Startblattes nicht erheblich ändert.

Kategorie I

AA , KK, QQ, JJ, AK

Kategorie II

TT , 99, AQ, KQ Dies sind gute Startblätter, aber sie sind nicht überragend!  Man braucht meistens immer noch ertwas Hilfe beim Flop. Um bei  niedriegen Limits zu gewinnen muss man meistens noch eine Karte  gleichem Symbols bekommen wenn man TT oder 99 hält!

Kategorie III

88, AJ, AT, KJ, JQ, JT, QT Dies sind auch gute Startblätter. Trotzdem muss man vorsichtig sein  wenn man sie spielt.Zum Beispiel verliert man schnell mit AJ, AT oder KJ gegen AK, da der König bzw. das Ass der höhere Kicker ist im Vergleich!

Kategorie IV

Ax (x steht für 9 und kleiner) gleicher Farbe, Kx gleicher Farbe  (x sollte 7 oder höher sein wenn möglich), 77, 66, T9, 98, 87, 76.  Spiele niedrige Karten wie 98 und 87 nur wenn sie gleicher Farbe sind.  Man kann auch Karten mit einer Lücke wie zum Beispiel T8, wenn sie  gleicher Farbe sind. Die Lücke sollte aber nicht größer als zwei Karten sein!

Kategorie V

Kleine Paare: 55, 44, 33, 22 Kategorie I Blätter sollten immer gespielt gewerden. Die einizge  Ausnahme ist wenn Du zum Beispiel AK oder JJ hälst und Du bist Dir  ziemlich sicher, dass Dein Gegenüber AA oder KK hält(das kannst Du zum  Beispiel daran erkennen, dass der Gegner ein passiver Spieler ist,  aber auf einmal sehr aggressiv setzt). Kategorie I Blätter sollten,  kann man in jeder Position spielen und man sollte mit ihnen immer  erhöhen. Mit AK sollte man allerding ein A oder ein K bekommen!  Solange ihr kein Pärchen habt solltet Ihr nicht wie ein Verrückter erhöhen! Kategorie II Blätter sollten allgemein auch gspielt werden! Diese Hände  sind am besten wenn wenige Spieler mitgehen. Das bedeutet also,  man versucht viele Spieler vor dem Flop rauszuschmeisen durch eine  Erhöhung, aber meine sollte eine vorherige Erhöhung nicht nochmals erhöhen! Wenn zwei Leute vor einem erhöhen sollte man rausgehen. Auch wenn vor  und nach einem erhöht wird sollte man rausgehen. Der Grund wieso du nicht  mitgehen solltest ist der, dass Du keinen Vorteil hast (Kategorie I Blätter)!  Das eine an was man sich bei Limit Hold'em erinnern sollte ist, dass  man einen Vorteil haben will wenn man sich den Flop anschaut!  Eine Erhöhung kann man mitgehen, wenn man in einer späten  Position (Vorteil durch Position) sitzt, aber eine weitere Erhöhung  sollte man nicht mehr mitgehen!

Poker Strategien - No-Limit Texas Texas Hold'em

Bei No-Limit Hold'em kommt es darauf an, dass man eine gute Strategie,  taktisches Geschick und psychologisches Einfühlvermögen hat. Als erstes was zur Strategie! Wenn Du Dich an einen Tisch setzt,  solltest Du zwei Dinge wissen: 1. Wer sind meine Gegner? 2. Wie viele Spieler schauen sich durchschnittlich den Flop an?  Arten von Gegner: Im Allgemeinen werden Spieler in vier Klassen eingeteilt: a) streng-passiv b) streng-aggressiv c) locker-passiv d) locker-aggressiv Streng und locker gibt an wie viele Blätter ein Spieler spielt.  Streng bedeutet wenige Blätter und Locker bedeutet viele Blätter!  Passiv und aggressiv beschreibt die Art und Weise wie der Spieler  sein Blatt spielt, wie er setzt. Ein aggressiver Spieler wird versuchen  das Ruder in die Hand zu nehmen und ein passiver Spieler überlässt Euch  das Bieten! Streng-passiv: Diese Leute spielen gut in einem Limit Spiel, aber sind  nicht zum No-Limit Poker geeignet. Der einzige Weg wie diese Art  Spieler gewinnen kann ist wenn sie andere Spieler beim bluffen erwischen.  Wie spielt man gegen solche Spieler: 1. Bluff viel beim Flop. Erhöhe vor dem Flop und setze dann nach dem  Flop auf alle Fälle nochmal. 2. Falte deine Karten wenn er stärke zeigt. Wenn er ein bißchen setzt,  dann hofft er wahrscheinlich auf eine Karte. Wenn er viel setzt, dann  hat er bereits eine gemachte Hand und man sollte rausgehen. 3. Nutze den Vorteil der Kontrolle. Bluffe nicht zu viel. Wenn du nichts  hast solltest du die Karten falten. Erhöhe wenn Du ein gutes Blatt  hast und schlag dann beim Flop zu. Wenn es nicht klappt, dann gib auf.  Aber wenn es klappt, dann nehme ihm jeden Cent ab den du bekommen kannst! Im Grunde kannst du so diese Art von Spieler dazu trainieren immer  nur mitzugehen oder zu falten. Und wenn er damit Geld verdient, dann  machst Du einen gewaltigen Fehler. Es gibt viele solcher Spieler und du  wirst gegen viele solcher Spieler noch spielen. Locker-passiv:  Diese Art Spieler hofft immer darauf dass jemand versucht  sie zu bluffen. Sie gehen ständig mit dem zweitbesten Blatt und verlieren  ständig! Ein gutes Rezept zum Geld verlieren beim No-Limit. Von dieser  Art Spieler gibt es nicht sehr viele beim No-Limit Poker, da sie  offensichtlich nicht lange überleben können. Schwach locker-aggressiv: Diese Spieler sind Maniacs. Sie kaufen sich  einen großen Anteil der Pötte die sie gewinnen, aber verlieren dann  ihr Geld gegen einen anderen aggressiven Spieler in ein oder zwei  Hände! Was unterscheidet sie von guten locker-aggressiven Spielern;  das sie keine Disziplin haben. Sie lieben Action, so dass sie sich  schnell in eine schlechte Situation verrennen. Von diesen Spielern  gibt es noch weniger an der Zahl als von den locker-passiven Spielern  es gibt.

Stark locker-aggressiv: Diese Spieler erscheinen zwar wie Maniacs,  aber in Wirklichkeit sind sie eine sehr gefährliche Form von Spielern.  Sie verlieren viele Geld in Pots, aber sie gewinnen auch viele Potts,  auch die mit viel Geld drin! Diese Art Spieler können andere Spieler  oft sehr gut lesen und warten dann auf den richtigen Moment um große  Summen zu bieten. Meine Taktik bei diesen Spielern ist sie mit ihrem eigenen Spiel zu  besiegen. Ich versuche den Pott nicht zu groß werden zu lassen vor dem  Flop, es sei denn ich habe Asse oder Könige. Des Weiteren versuche ich  es zu verhindern, dass sie einen Pott einfach kaufen. Am wichtigsten ist es aber diese Art Spieler bei den großen Potts  zubekommen und zu schlagen. Da diese Art Spieler viele Blätter spielen,  besonders short-hand, kommen sie oft in die Situation das zweitbeste  Blatt zu haben! Sobald ich sie in solch eine Situation erwische muss  ich nur darauf achten, dass ich sie nicht zu billig davon kommen lasse! Streng-aggressiv: Das ist meine Art und Weise zu spielen und die  Strategie die ich lehre. Das Problem eines streng-aggressiven  Spielers ist es, dass er oft aus Potts zu früh rausgedrängt wird  und seine Spielweise schnell durchschaut werden kann.  

Showdown Prozentsatz

Das ist ein wichtiges Konzept bei No-Limit. Da bei No-Limit viel  geblufft wird, kann man viel Geld machen indem man einfach Pötte  stiehlt. Diese Strategie funktioniert nur solange, wie deine Gegner  sich rausbluffen lassen und nicht bis zur River Karte mitgehen.  Bevor man also in ein Spiel mit hohem Einsatz einsteigt, sollte man  als erstes schauen wie viele Spieler sich den Flop anschauen.  Im Internet geht das besonders einfach, da man am Tisch nicht anwesend  sein muss, sondern nur eine Weile am Tisch sein muss und  sich dann die History anschauen kann.  

Taktische Hilfe

Die Blätter, die man bei No-Limit spielt unterscheiden sich von denen,  die man bei Limit spielt. Der Grund ist die implizierten  Wahrscheinlichkeiten (implied odds). Blätter wie zum  Beispiel KQ verschiedener Farbe sinken im Wert, dass sie nicht sehr  viel Druck aushalten. Wenn der Flop einen König bringen würde, würde  man immer noch gegen AK verlieren! Hältst du allerdings AK so willst  Du den Pott schon nach dem Flop einsacken. Ausnahme wäre wenn Du sicher  bist, dass Du die besten Karten hast! In diesem Fall möchtest du  deinem Gegner das Geldstück für Stück rauslocken. Die Startblätter, die im Wert steigen sind Pärchen und Karten in  Reihenfolge und gleicher Farbe (z.B. 89 Herz). Pärchen sind gut,  da mit nicht oft gerechnet wird und sie viel Druck aushalten.  Karten in Reihenfolge und gleicher Farbe sind aus mehreren Gründen  gut. Wenn der Flop A76 bringt und du hältst 76h, dann wirst du  einem AK viel Geld rausholen können. Des Weiteren kannst Du Potts  durch semi-bluffen gewinnen. Wenn Du zum Beispiel wieder 76h hältst  und der Flop bringt J45, dann werden deine Gegner wahrscheinlich  denken, dass Du einen Buben hast. Sie werden also rausgehen oder mitgehen. Das bedeutet für dich, dass du entweder nach dem Flop  gewinnst oder du mit einem Blatt gewinnst mit sie nicht rechnen.  Wenn dann also die nächsten zwei Karten 8 und A sind und dein  Gegner AJ hält, dann wirst du einen grossen Pott mitnehmen.

Wie setzt man:

Viele Neulinge wissen einfach noch nicht wie man setzen muss.  Das Konzept ist einfach. Du willst so viel Geld wie möglich aus  Leuten rausholen die das zweitbeste Blatt haben. Du solltest Leute  dafür zahlen lassen, dass sie sich die nächste Karte anschauen  dürfen, aber gleichzeitig musst du darauf achten dass du dich nicht  soviel setzt, dass du verpflichtest bist bis zum bitteren Ende mitzugehen! Beispiel 1: Du hast 99 und der Flop bringt A89.

Du willst in dieser Situation einen pottgrossen Einsatz setzen.  Wenn er TJ hat und auf eine Strasse hofft, dann möchtest Du ihn die  nächste Karte teuer bezahlen lassen. Wenn er ein Ass auf der Hand hat,  dann wird er vom wahrscheinlich nicht lassen. Beispiel 2: Du hältst KQh und der Flop bring Ah9s5h. Biete hoch bei solch einem Flop, aber nicht zu hoch. Nur so hoch, dass  die Leute die kein Ass haben rausgehen! Ein Drittel des Potts wäre gut.  So kannst Du relativ billig die nächste Karte anschauen und darauf  hoffen dein Herz zu ziehen.  

Bluffen:

Das Bluffen ist abhängig von dem Showdown Prozentsatz.  Mehr Showdowns bedeutet, dass Bluffen weniger klappt. Wenn der  Showdown Prozentsatz hoch ist, dann bluffe weniger und bestrafe  deine Gegner wenn Du das beste Blatt hast!  

Poker Strategien aus dem Buch * P o k e r *
Author Dieter Selzer-McKenzie (erschienen bei SelMcKenzie Publishing)

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