BlackJack Strategy and Technic
SelMcKenzie ® , Collins Street, Melbourne, Australia
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BlackJack

Die Basisstrategie

Die Grundlage eines Gewinnspiels beim Blackjack ist die passende Basisstrategie beim Spielen der Hände anzuwenden. „ Passend“ heisst, dass jede Entscheidung zum Ziehen, Passen (Rest), Verdoppeln oder Splitten die korrekte mathematische Grundlage für diese Hand beinhalten muss. Hier ist kein Platz für intuitive Entscheidungen, für ein „gutes Gefühl“ oder irgendwelche Mutmaßungen, was die Basisstrategie betrifft, Sie müssen zu jeder Zeit die „prozentuale“ beste Entscheidung treffen. Selbst wenn Sie bei 11 gegen eine 10 des Dealers fünfmal hintereinander verdoppelt und verloren haben und dieser Vorgang sich dann ein sechstes Mal wiederholt, dann müssen Sie wieder verdoppeln. Ein Gewinnspiel beruht zu einem großen Teil auf Beharrlichkeit, so beschließen Sie ab sofort, ein korrektes Spiel zu lernen und auszuführen, unabhängig davon, ob der Dealer die Augen zum Himmel hebt oder die anderen Mitspieler am Tisch leise stöhnen, wenn Sie so handeln. Sie sind nur wegen des Geldes da, es gibt sonst keinen anderen Grund, Blackjack zu spielen; die Anwendung der richtigen Basisstrategie ist der richtige Weg für Sie, dieses Geld zu erhalten; wie andere ihr Spiel beurteilen ist unwichtig.

Die Wahl der richtigen Basisstrategie für Blackjack hängt auch von den Regeln des betreffenden Casinos ab, in dem Sie spielen wollen. Die Strategie, die zum Beispiel für ein Eindeckspiel in Melbourne geeignet ist, unterscheidet sich etwas von der Strategie für ein Achtdeckspiel in Perth-Burswood. Ich werde Ihnen zeigen, wie Sie die passende Basisstrategie ihrer Wahl lernen können, welche Strategie genau das sein wird, hängt von Ihnen ab. Um eine für Sie passende Basisstrategie auszusuchen, wählen Sie die Internetseite "Blackjack Strategy Engine" (www.Gambling-Television.com) und füllen einfach die leeren Felder aus. Wenn ihre Strategie auf Grund der ausgefüllten Felder ausgerechnet ist, drucken Sie diese aus.
Und hier die idealen Voraussetzungen für ein normales gewinnbringendes Spiel: Sechs Decks, bei allen ersten zwei Karten doppeln, Doppeln nach einem Splitting ist erlaubt und der Dealer muss stehen bleiben bei A-6 (Soft 17).

Basis Strategie: 6 Decks, Soft17, Double Any 2 Cards, Double After Split, No surrender

Teilungsregelung bei Paaren (zwei gleiche Karten)

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Abkürzungen:

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Abkürzungen:

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Abkürzungen:

Das sind die Tabellen, welche Sie so gut wie Ihren eigenen Namen kennen sollten - aber keine Sorge, Sie werden sie nicht in dieser Form auswendig lernen müssen. Wir werden das alles in eine Form umwandeln, die ein „normaler“ Mensch verstehen kann. Ich werde es an „ Basis Strategie Matrix“ (Grundlagentabellenstrategie) erklären und Sie mögen dies dann bei einigen Ihrer Übungen benutzen. Aber was hauptsächlich in Bezug auf die schnelle Anwendung der Basis Strategie Matrix notwendig ist, ist die Umformung obenstehender Informationen in allumfassende kurze Regeln.

Hier einige Beispiele dazu:
Schauen sie in der Tabelle nach, wenn der Spieler 9 auf der Hand hat; dort heißt es, Doppeln gegen 3,4,5 und 6 und ziehen bei allen anderen Konstellationen. Das können wir in eine einfache Regel fassen:
Bei 9 auf der Hand gegen 3-6 doppeln, sonst ziehen
.
Sehen sie, was ich meine. So werden wir jede einzelne Spielers Hand in eine einfach zu merkende und verstehende kurze Regel umformen. Schauen sie bitte bei A-2. Die eigentliche Basisstrategie sagt, gegen 5 und 6 des Dealers verdoppeln, in allen anderen Fällen ziehen. Diese Regel formen wir folgendermaßen um:
Bei A-2 gegen 5 und 6 doppeln, sonst ziehen
.
Und sozusagen als Bonus können wir zu A-2 noch A-3 hinzufügen, weil das Spiel identisch ist. So werden wir die Regel folgendermaßen ergänzen:
A-2,A-3; gegen 5 und 6 doppeln, sonst ziehen
.
Und noch ein Beispiel: ein Paar von 3. Wenn in dem betreffenden Kasino ein Splitting erlaubt ist, heißt es in der Basisstrategie, zu splitten, wenn der Dealer 2,3,4,5,6 oder 7 zeigt, bei jeder anderen Situation kein Splitting und ziehen. So heißt die Umformung der Regel für ein Paar von 3:
3,3; bei 2-7 splitten, sonst ziehen
.

Ist das soweit nun klar? Gut. Nun folgt die Basisstrategie-Tabelle in der vereinfachten Form.

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Erinnern Sie sich, dass die hier gezeigte Basisstrategietabelle nur für das vorher beschriebene Spiel gilt, Sie müssen sich eine eigene Tabelle schaffen, in dem die Regeln Ihres ausgewählten Kasinos berücksichtigt werden. Wenn Sie so eine eigene Tabelle für die Basisstrategie erstellt haben, können wir damit beginnen, diese uns einzuprägen. Um das zu bewerkstelligen, werden wir ein Paket „ Flashcards“ erstellen.
Geht Ihnen ein Licht auf? Sie werden genauestens lernen, wie man beim Blackjack addiert und subtrahiert, indem Sie diese Karten benutzen und Sie werden sie das Gewinnen beim Blackjack lehren. Sie müssen für jede Anfangshand eine Flashkarte erstellen, indem sie aus einer dicken Pappe lauter einzelne Karten in der Größe 5x5 cm ausschneiden. Diese werden dann für jede Hand beidseitig beschriftet, hier ein Beispiel:

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Wenn Sie das beendet haben, werden Sie eine Packung von Flashcards haben, welche Ihnen helfen wird, die von Ihnen gewählte Strategie zu erlernen. Gewöhnen Sie sich daran, diese Flashcards immer bei sich griffbereit zu haben und wenn Sie dann alle diese verlorene Zeit betrachten, die wir täglich erleben, warten auf ein Flugzeug, beim Sitzen im Wartezimmer des Zahnarztes oder selbst beim Fernsehen --, dann nehmen Sie ihre Flashcards zur Hand und beginnen zu üben und die Regeln für die gezeigte Hand im Geist aufzusagen. Kontrollieren sie die gegebene Antwort auf die Richtigkeit, indem Sie die Flashkarte umdrehen und dann diese danach an das Ende des Kartenpacks einreihen. Sie werden mit Freude feststellen, wie schnell  es auf diese Weise gelingt, alle notwendigen Regeln präzise zu lernen.  

 

Erlernen der Basisstrategie

Ich möchte dazu übergehen, ihnen zu zeigen, wie sie sich die von ihnen gewählte Basisstrategie perfekt einprägen können. Und in der Tat so perfekt, dass sie erst gar nicht mehr darüber nachdenken, welches Spiel zweckmäßig ist; sie werden es automatisch ausführen. Diese Fertigkeit kann durch eine Menge praktischer Versuche erworben werden; viele Stunden mit immer wiederkehrenden Übungen, in denen sie die Basisstrategie in ihr Bewusstsein wie ihren eigenen Namen einprägen. 
Nun können wir diese Übungsstunden ein wenig auflockern und lustiger gestalten, interessanter machen – z. B. als persönlichen Wettkampf—indem wir die Trainingsmethoden öfters verändern. Wenn sie eine Person sind, die leicht vom Wetteifer gepackt wird, wird sie die Schnelligkeit bei der Ausführung bestimmter Übungen an der Ehre packen, es wird ihnen eine Menge Freude bereiten zu sehen, ob sie bei jeder der Übungen eine neue persönliche Bestzeit erreichen. Und machen sie sich bitte keine Sorgen, sie brauchen kein Übermensch zu sein, um die Basisstrategie perfekt zu erlernen und zu beherrschen. Nehmen sie sich die Zeit und üben sie täglich so lange, wie sie es wollen, und wenn sie dies alles auf regelmäßiger Basis ausdauernd umsetzen, wird der Erfolg nicht auf sich warten lassen und sie werden dann schnell die grundlegenden Kenntnisse erlernt haben. Führen sie sich immer wieder vor Augen, dass sie hier eine Geschicklichkeit und eine Fertigkeit erlernen, die sie bis ans Lebensende nutzen können. Wenn sie jetzt einige Dutzend Stunden für ihre Studien nutzen, werden ihnen diese durch Hunderte von Stunden gewinnbringenden Spieles belohnt, das ist in meinen Augen ein fairer Handel.
Und so lasst uns beginnen.


Flashcards -- Nun werden sie sich inzwischen ein Paket Flashcards gebastelt haben und sie auf einer normalen Grundlage benutzen. Beginnen sie nun, die Zeit der Durcharbeitung eines Paketes zu beachten, ein gutes Resultat ist es, alle Regeln richtig vorherzusagen und das Paket in weniger als zwei Minuten zu schaffen. Der Zeitdruck beim Durcharbeiten der Flashcards zwingt sie indirekt, den Lernprozess zu verstärken, zeichnen sie ihre zeitlichen Ergebnisse auf, so kontrollieren sie automatisch ihre Fortschritte. Sollten sie eine Stopuhr besitzen, ist das ein Vorteil, sie können sie nicht nur bei den Flashcards benutzen sondern auch bei den anderen anstehenden Übungen. Aber wenn sie keine Stopuhr besitzen, ist das auch nicht schlimm, gehen sie nun nicht direkt los und kaufen eine Stopuhr, obwohl wir sehr interessiert sind, die Zeit annähernd zu kennen; aber eine Armbanduhr wird auch genau so gut ihren Dienst verrichten.

Übungen beim Erlernen der Basisstrategie

Drucken sie sich das folgende Formular aus und erstellen sie sich einen Stapel von Kopien davon. Sie werden bemerken, dass sich hier Leerfelder wie in Lektion 1 auf dem Formular befinden, die wir dort für die Regeln für die Hände der Spieler beim Beginn des Spieles benutzt hatten. Hier erfüllen die Leerfelder den Zweck, die Regel für die betreffende Hand in diese hineinzuschreiben und dann später auf die Richtigkeit zu überprüfen.
Erinnern sie sich an das alte Sprichwort: „Ich sah, ich vergaß; Ich schrieb, ich erinnerte mich“? ( oder so etwas ähnliches, ich habe mir das nicht notiert). Diese Übung dient diesem Zweck. Stoppen sie die Zeit, wie schnell sie diese Übung bewältigen und versuchen sie, ohne Fehler unter 60 Sekunden zu kommen
.

Die Wichtigkeit der Geschwindigkeit

Ich habe besonderen Wert auf Geschwindigkeit gelegt, weil die Fähigkeit, etwas schnell und ohne Fehler zu bewältigen bedeutet, man kennt es ganz genau. Das Spiel ihrer Hand muss „automatisch“ funktionieren, weil wir später noch das Kartenzählen (Counten) lernen werden, dann werden sie so beschäftigt damit sein, dass ihnen keine Zeit mehr bleibt, auch noch Überlegungen in Bezug auf das richtige Grundspiel anzustellen.

Karten Übung Nr. 1 Mit einer Kopie ihrer Basisstrategie in Reichweite, nehmen sie nun bitte ein Paket mit Spielkarten und versuchen sie folgende Übung: Decken sie eine Karte für den Dealer und zwei Karten für ihre Hand auf. Spielen sie nun ihre Hand in Einklang mit der richtigen Basisstrategie. Anschließend legen sie ihre Karten zur Seite, lassen die Karte des Dealers liegen und decken für sich zwei neue Karten auf. So fahren sie immer weiter fort, bis der ganze Kartenstapel verbraucht ist, dann wieder mischen und den ganzen Vorgang wiederholen. Diese Übung wird sie daran gewöhnen, ihre Entscheidungen in einer Nachahmung der realen Casinoatmosphäre zu treffen. Vergleichen sie ihr Spiel so oft es nötig ist mit der vor ihnen liegenden Kopie der Basisstrategie, um auch für sich selbst eine Bestätigung zu haben, dass ihre Entscheidungen den Regeln entsprechen.


Karten Übung Nr. 2 Manche Hände des Spielers so z.B. A-7 sind schwierig zu lernen. Um hier Sicherheit zu erlangen nehme man die Übung von vorher mit dem Unterschied, nun die Hand des Spielers liegen zu lassen und die Karte des Dealers nach jeder Runde immer wieder neu aufzudecken. Fahren sie fort zu ziehen oder zu verdoppeln wie bisher. Diese Übung ist speziell zum Training des Spiels von „Soft Hands“ ( die ein Ass beinhalten) geeignet. Hierbei kommt es nicht auf die Schnelligkeit sondern auf die Genauigkeit an.

Karten Übung Nr. 3 Dies ist eine Variation der vorherigen Übung. Hierbei wird die Karte des Dealers ---z. B. eine 6 ---- in jeder Runde nicht ausgewechselt aber dafür die beiden Karten des Spielers. Spielen sie die Hand und legen dann die beiden Karten des Spielers zur Seite. Stecken sie in ihrem Kartenpäckchen eine größere Anzahl von Paaren zusammen, so trainieren sie das exakte Verhalten beim Splitting.

Das Kartenzählen --- Die Grundlagen

Hier werde ich den Schleier des Geheimnisses lüften, welcher noch immer das Konzept des Kartenzählen umgibt. Hier werden sie nun entdecken, dass sie kein Genie sein müssen, um den Überblick über alle Karten bei einem Sechs-Deck-Schuh zu behalten; sie brauchen nur einige Geheimnisse über die Art des Kartenzählens kennenlernen.

Das erste „ Geheimnis“ ist, dass wir nicht alle Karten des Decks in Erinnerung haben müssen. Stattdessen erhält jede Spielkarte einen bestimmten Wertungspunkt und alles, was wir wirklich machen müssen, ist diese Wertungspunkte zu addieren und dann diese Information in eine verwertbare Form umzuwandeln. Die Höhe der Wertungspunkte hängt von dem Zählsystem ab, für welches sich der Spieler entscheidet. In diesem Seminar werde ich das „Hoch-Tief“ oder „ Plus-Minus System“ lehren, aber wenn sie sich entscheiden, noch ein anderes Zählsystem zu lernen und zu benutzen, werde ich später auch dafür eine Anwendung zeigen.

Das andere große Geheimnis des Kartenzählens ist, das „wie“ wir es in der Praxis am Blackjack-Tisch im Casino anwenden. Ich glaube, dass die meisten Menschen, die sich schon einmal mit dem Kartenzählen befasst haben, es im trauten Heim ganz gut in den Griff bekommen haben. Wenn sie dann aber das Gelernte im Kasino mit all den Ablenkungen anwenden wollten, ging ihre Fähigkeit verloren, die Übersicht über die Karten zu behalten, die Hand sauber nach den Regeln zu spielen und über den richtigen Einsatz in der Verfügung stehenden Zeit zu entscheiden. Erinnern sie sich noch, dass ich ihnen schon einige Male sagte, dass es ein „MUSS“ für sie ist, die Basisstrategie so gut wie ihren eigenen Namen zu kennen? Nun werden sie erstmals begreifen, warum das so unabdingbar ist; sie müssen nämlich noch etliche wichtige andere Entscheidungen fällen, wenn sie am „grünen Tisch“ sitzen.

Suchen sie sich „ihr persönliches System“ aus.

Es gibt wahrlich eine Menge von nutzbaren Kartenzählsystemen und ----wie meist alle Dinge im Leben --- jedes hat seine Vor- und Nachteile. Ich will versuchen, ihnen die bekanntesten und nützlichsten Kartenzählsysteme vorzustellen und zu sortieren und ihnen helfen, das richtige für sie zu finden. Das wahrscheinlich wichtigste Kriterium bei der Auswahl des persönlich geeignesten Zählsystems ist der Faktor, welche Art von Blackjack sie in Zukunft bevorzugt spielen werden. Wenn sie zum Beispiel oft in Melbourne spielen, sollten sie ein Zählsystem lernen, welches besonders bei Single Deck Spielen gut abschneidet. Sollten sie aber in Amsterdam oder Hamburg spielen, sollten sie ein Zählsystem erlernen, welches seine besondere Stärke bei Multi-Decks Spielen entfaltet.

Ein anderer wichtiger Faktor bei der Auswahl des richtigen Systems ist die Planung, wie viel Zeit sie für die Ausführung ihres Blackjackspiels investieren wollen. Das wird sie überraschen, aber ein Spieler, welcher viel Zeit am Blackjacktisch verbringen will, sollte ein einfaches Zählsystem lernen. Ich sage das, weil während es einerseits wirklich ziemlich einfach ist, es doch auf der anderen Seite einige Konzentration erfordert; und je einfacher das System, umso leichter fällt es dem Spieler, sich während einer längeren Zeitspanne zu konzentrieren. Wenn sie allerdings wöchentlich nur 3 oder 4 Stunden Spiel planen, wird ein schwierigeres System besser funktionieren, weil ein schwieriges System meistens ertragreicher ist und die Zeit besser ausnutzt, die sie am Tisch verbringen. Nun werden einige unter ihnen vom „ Type A“ denken, dass man auch viele Stunden am Blackjacktisch verbringen kann und trotzdem ebenfalls ein ertragreiches (und schwieriges ) System praktizieren kann, um so noch mehr Dollars mit diesem Spiel zu gewinnen. Das Problem hierbei besteht darin, dass sich unter diesen Umständen Fehler in ihr Spiel einschleichen ( Probleme mit der Konzentration) und diese den Vorteil zunichte machen können. Das KISS Prinzip hat seine Gültigkeit: Keep It Simple, Stupid, ins Deutsche übertragen: Tu es einfach, Dummkopf. Wenn sie wirklich das Letzte aus ihrem Spiel herausholen wollen, machen sie dasselbe wie ich es tat: erlernen sie zwei Zählsysteme. Ich benutze eins davon für Multideckspiele, das andere für Singledeckspiele. Das ist nicht so schwer und wenn wir in den Lektionen über das Erlernen des Countens fortfahren, werden sie sehen, wie sie bei den Übungen, die ich lehren werde, eine solche Strategie einbinden können.

Kartenzählsysteme wirken sich hauptsächlich auf folgende zwei Faktoren aus: Betting Effiency (BE) und Playing Effiency (PE). * Die Abnormität bei Countingsystemen besteht darin, dass sobald sie die BE verstärken sie fast in allen Fällen gleichzeitig die Wirkung der PE abschwächen. Der Grund dafür besteht in der besonderen Rolle, die das As beim Blackjack einnimmt. Aus der Wettsicht gesehen ist das As eine sehr mächtige Karte; es ist die einzige mögliche Art einen Black Jack zu bekommen mit der Auszahlung 3 zu 2. Aber für eine Hand zu spielen hat das As irgendwie nur einen begrenzten Wert. Wie oft haben sie ihren Einsatz bei 11 verdoppelt und ein As erhalten? Nun stehen sie plötzlich bei 12...... wie aufregend, huh? Ziehen sie 14, nun folgt ein As und sie stehen bei 15, nichts zum Jubeln, nicht wahr? Es ist sicher spitze bei 10 verdoppelt zu haben und dann ein As zu bekommen, aber das ist auch eine der wenigen Situationen, wo ein As dem Spieler hilft.

Die Behandlung des As in einem Counting System wirkt sich stark auf die BE und PE aus. Wenn sie eine hohe Betting Effience (PE) erreichen wollen-----wie in einem Multideck Spiel---- dann wählen sie ein System, welches das As als ein „Big“ Karte behandelt; wenn sie ein Eindeck Spiel bevorzugen, dann wählen sie ein System, welches das As als eine „neutrale“ Karte beinhaltet ( und verfolgen sie die Spuren der Asse in einem „Side Count“, einen Trick, den ich ihnen später erklären werde).

Multi-Deck Spiele sind hauptsächlich zu meistern durch eine breite Wettabdeckung. Einfach ausgedrückt, kleiner Einsatz, wenn das Kasino im Vorteil ist, hoher Einsatz wenn der Vorteil auf der Seite des Spielers liegt. Ein Countsystem mit einem hohen BE Faktor signalisiert, wann ein hoher Einsatz lohnenswert erscheint. In einem Singeldeck Spiel, wo das Kasino weis, eine breite Wettabdeckung wird die Dollars gewinnen, können sie mit einem hohen PE mit kleinen Einsätzen trotzdem gewinnen. Aber vergessen sie nie, die Kasinos wissen, dass ihre Spiele verwundbar sind und sie halten Ausschau nach Leuten, die ihnen gefährlich werden könnten. Eine breite Wettabdeckung ist eines der Alarmzeichen, die sie benutzen, um Kartencounter zu entdecken; und je nachdem wo sie spielen, als Counter geortet zu werden kann eine Kasinosperre für sie bedeuten. Lassen sie mich an dieser Stelle deutlich sagen, alles, was ich sie lehre, ist ohne Zweifel legal, aber nicht jeder aus dem Kasinogeschäft denkt und fühlt so wie ich. Es gibt keine Gesetze, die Kartenzählen verbieten und sie können der beste Kartencounter auf der Welt sein, aber wenn das Kasino sie nicht als Spieler haben will, ist ihre ganze Fertigkeit überflüssig.

Um Ihnen zu helfen, das für sie richtige Countsystem zu finden, besuchen sie bitte die Internetseite mit dem Namen“Counting Systems“ auf der Blackjack Seite von Gamemaster online und lassen sie dortigen Systeme Revue passieren. Wie ich bereits erwähnte, werde ich speziell über den „High-Low“ Count sprechen, aber sie können darüber hinaus jeden Count lernen durch die Art, wie ich diesen benutze. Wenn sie beabsichtigen, Einfachdeck Spiele zu bevorzugen ist im Anfang die Hi-Opt.1 Methode wahrscheinlich die Geeigneste; entscheiden sie sich dagegen für Multidecks zu spielen, wählen sie die High-Low. Nun möchte ich ihnen den „true count“ lehren, jedes dieser Systeme wird gute Arbeit leisten, ganz gleich, welches sie spielen. Die meisten „Unbalanced“ (wahrscheinlich nicht ausgewogene, der Übersetzer) Counts erfordern kein Erlernen von richtigem counten, das ist nicht das große Ding, so verbleiben sie besser bei einem der „balanced“ Counts. Jene, die wirklich alles darüber wissen möchten, sollten sich mit Arnold Snyders „Zen“ Count intensiv beschäftigen, aber sie müssten dann sein Buch „Blackbelt in Blackjack“ kaufen als Ergänzung zu meinen Unterricht.

In der nächsten Lektion werde ich ihnen zeigen ein Countingsystem zu erlernen, welches mit folgenden Countwerten arbeitet:

2,3,4,5,6,= +1 7,8,9 = 0 10, Bube, Dame, König, As = -1

Dieses System hat eine BE von 97% und eine PE von 51%. Das beste System der Welt liegt bei einem Ertrag von 98% Be und 70% PE Wir lernen daraus, dass wir es also leicht bei einem Spiel, auf längere Zeiträume angelegt, einsetzen können; es eignet sich gut, ihren Vorteil bei Wetten abzuschätzen und auch ihre Hand kann bei Anwendung dieses Countingsystems fehlerfrei gespielt werden. ( Und machen sie sich keine Sorgen über den Erfolg, es wird ihre Dollars einspielen). An dieser Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, dass es eine dritte Wertungsmöglichkeit bei Countinsystemen gibt, und zwar den Versicherungsnutzen. Während uns die Basisstrategie lehrt, niemals eine Versicherung in Betracht zu ziehen, so gibt es doch Situationen, je nachdem wie viele Zehnen sich noch in den verbliebenen Kartendecks an einem bestimmten Punkt befinden, bei denen sich sehr wohl doch eine Versicherung lohnt. Das High/Low Countingsystem hat einen Versicherungsnutzeffekt von 76%, das bedeutet, dass in nahezu ¾ % aller Fälle, in denen sie eine Versicherung abschließen ( wie es bei dem „True Count“ festgelegt ist), es die korrekte Entscheidung sein wird. Aber.....wir greifen an dieser Stelle schon zu weit vor, so folgen sie ihren Anweisungen für ihre Hausaufgaben und gehen nun dazu über.

Das Kartenzählen - Wie es gemacht wird

Nun haben Sie sich entschlossen, ein Kartenzählsystem Ihrer Wahl zu lernen. Obwohl es sich vielleicht von dem Hi/Lo Count unterscheidet, den ich hier bespreche, ist die Lernmethode dieselbe, die man dazu benutzt. Passen Sie es in den entsprechenden Situationen an und Sie werden richtig liegen; wenn Sie das aber alles noch zu sehr verwirrt oder Sie irgendetwas nicht verstehen, dann mailen sie mir.
Das Hi/Lo Countingsystem ordnet jeder Karte im Stapel einen bestimmten Punktwert zu. Der erste Schritt beim Kartenzählen besteht darin, diese Werte auswendig zu lernen. Und hier die Tabelle dazu:

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Ein wenig Grundlagenmathematik zeigt Ihnen schon, dass sich in einem vollständigem Kartenpaket eine gleiche Anzahl von Karten mit einem Plus- und einem Minuswert befinden. Man nennt dies einen „balanced“ Count, und da auch alle Karten zwischen 1 und 0 bewertet werden, handelt es sich dabei zugleich um einen „Single-Level“ Count.


Die Kraft des Kartencountings

Der HI/LO Count lässt erkennen, dass die Karten 2-6 den größten Wert für den Dealer darstellen, weil diese Kartenwerte des Dealers „starre Hand“ (12-16) , in eine gute Hand verwandeln, weil er hier ziehen muss. Hat zum Beispiel ein Dealer einen Kartenwert von 12-16 und er zieht eine 5, so erhält er eine Hand von 17-21, folgerichtig ist es eine der wichtigsten Karten für den Dealer. Dagegen stellt das As die wichtigste Karte für den Spieler dar, weil es die Schlüsselkomponente zu einem „Blackjack“ darstellt, welcher mit 3 zu 2 bezahlt wird. Wenn kleine Karten gezogen werden, sind sie nicht mehr länger verfügbar für den Dealer und da ja die plus- und minusbewertenden Karten in einem Paket gleich oft vorkommen, sagt uns ein hoher „Plus“ Countwert, dass sich noch eine größere Anzahl von Zehnen und Assen im noch nicht gespielten Kartenpaket befinden müssen. Diese Situation begünstigt den Spieler, weil sich nun die Chancen für einen Blackjack erhöht haben, und in Situationen, wo verdoppelt oder gesplittet werden kann, steigen die Gewinnchancen durch Ziehen einer hohen Karte.
Natürlich hat der Dealer dieselbe Chance wie Sie, eine hohe Karte zu ziehen. Aber machen Sie sich klar, dass der Dealer ja keine Auszahlung von 3 zu 2 für einen Blackjack erhält, nicht doppeln oder splitten kann und bei 16 oder weniger noch ziehen muss. Also werden Sie in einer späteren Lektion noch lernen, dass die Kenntnis über das Mengenverhältnis der Zehner in dem verbleibendem Kartenpack Ihnen zu gewinnbringenden Versicherungswetten verhelfen wird.


Das Lernen der Punktwerte

Das ist nun die einzige Übung, die Sie brauchen, um die Punktwerte im Countingsystem zu erlernen. Das eine Countingsystem benutze ich, wenn ich zu den Counts eines Singledecksspiels wechsele und ich benutze das andere wieder bei der Rückkehr zu Multideckspielen. Nehmen Sie sich ein Kartenpaket und beginnen eine Karte nach der anderen umzudrehen und sagen dabei den zugehörigen Punktwert jeder Karte auf. Wenn nun eine Karte einen Pluswert hat, sage ich nicht „ Plus Eins“, sondern ich sage nur „Eins“, weil bei „Eins“ dann für mich das „Plus“ automatisch eingeschlossen ist. Wenn eine Karte einen Minuswert hat, sage ich „ M1“ und nicht „Minus1“, dadurch habe ich eine Silbe gespart. Für die neutralen oder Zerowertkarten sage ich nichts, sie werden gänzlich ignoriert beim Counting für das Hi/Lo System.

So, wie sieht nun so etwas aus? Hier sehen Sie ein schnelles Beispiel:

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Ich möchte Sie auch bei dieser Gelegenheit darauf aufmerksam machen, dass ich mir nicht die Folge der Karten merke sondern lediglich den Punktwert jeder Karte feststelle.


Single-Card Countdown

Wenn Sie überzeugt sind, Sie kennen die Wertungspunkte jeder Karte auswendig, können Sie dazu übergehen, ein Single-Kartenpaket durchzuzählen. Nehmen Sie nun zuerst drei Karten, ohne diese anzuschauen (sie dienen später dazu, ihre Genauigkeit zu überprüfen) und legen diese zur Seite. Nun nehmen Sie von dem übriggebliebenen Kartenpaket eine Karte nach der anderen und errechnen laufend die aktuelle Summe auf Grund der Wertungspunkte. Erinnern Sie sich noch an ihren alten Algebraunterricht? Wenn Sie +1 und -1 zusammenzählen erhalten Sie als Ergebnis 0. Das kommt hier zur Anwendung, so behalten Sie das im Sinn, wenn Sie das Kartenpaket durchzählen.

Hier sehen Sie nun ein Beispiel:

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Geschafft? Gut. Sie waren noch nicht so besonders schnell? Na Ja, grämen Sie sich nicht deswegen, an der Schnelligkeit werden wir später noch arbeiten. Wenn Sie mit dem Counten des Kartenpaketes fertig sind, muss der Zählwert des Paketes auf Null aufgehen zusammen mit dem Zählwert der drei Karten, die Sie am Anfang zur Seite gelegt hatten. Nehmen Sie diese drei Karten, überprüfen Sie so ihre Zählgenauigkeit, mischen Sie und fangen Sie wieder von Vorne an. Gewöhnen Sie sich daran, bei jedem Neuanfang kein Zählen des Kartenpaketes zu beginnen, bevor Sie nicht die ersten drei Karten ungesehen zur Seite gelegt haben. Das wird Sie nämlich davor bewahren, sich selbst zu betrügen, wenn Sie einen Fehler machen.

Das Kartenzählen -Die Tricks

Nein, ich möchte Ihnen hier keine Kartentricks beibringen, aber ich werde Ihnen einige interessante Wege zeigen, das Counten zu der Methode zu üben, zu der Sie sich zu lernen entschieden haben. Danach werde ich Ihnen die Art und Weise aufzeigen, die wir im Kasino in der Praxis anwenden, um das Spiel in den Griff zu bekommen. Ein immens wichtiger Teil Ihrer Übungen hat den einzigen Zweck, beim Counten eine immer größere Schnelligkeit zu entwickeln. Wenn Sie nämlich zu Hause schon nicht schnell genug zählen können, werden Sie im Kasino mit dem Dealer niemals Schritt halten können. Ungenaues Zählen kann die Ursache dafür sein, jeden Vorteil gegenüber dem Kasino zu verlieren, und es ist außerdem auch mit großem Frust verbunden, im Kasino dauernd den Faden zu verlieren, wenn ein schnellerer Dealer seine Arbeit beginnt.
Zu diesem Zeitpunkt müssten Sie eigentlich an einem Punkt angekommen sein, an dem Sie den Zählwert jeder Karte fest im Gedächtnis gespeichert haben und Sie müssten in der Lage sein, einige Kartenpakete fehlerfrei zu zählen. Ich bin sicher, dass es noch sehr langsam sein wird, aber das ist ganz in Ordnung, weil es in diesem Augenblick hauptsächlich auf die Genauigkeit ankommt. Schnelligkeit wird kein Problem sein, wenn Sie sich durch die Übungen durcharbeiten, die ich ihnen diese Woche zeigen werde.

Übungen zum Punktwert von Kartenpaaren

Nachdem Sie bis jetzt den Punktwert jeder einzelnen Spielkarte in Übereinstimmung mit dem von ihnen gewähltem Spiel gelernt haben, werden wir nun dazu übergehen, den Wert von zwei verschiedenen Karten als Paar zu erlernen und zu werten. Das ist einer von den echten „Tricks“ beim Kartencounten, nämlich die Karten nicht einzeln sondern in Paaren zu zählen. Bei genügend Übung werden Sie eine Hand bestehend aus einer Dame und einem Buben auf einen Blick als „20“ erkennen oder dementsprechend als „M-2“ werten. Das bringt Schnelligkeit in ihr Spiel.
Hier folgt nun eine Schautabelle mit einer Abbildung der Werte von Kartenpaaren, wenn man die Hi-Lo Zählmethode gewählt hat:


Punktewertung bei Paaren

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Wichtig: Sie müssen unbedingt verstehen, wie der oben gezeigte Wert der Paare rechnerisch entstanden ist, und vergessen Sie nicht, dass die Paare einen anderen Punktwert erhalten, wenn Sie sich für ein anderes Countingsystem entschieden haben.
Wenn Ihnen dies alles klar ist, können Sie damit beginnen, ein Singeldeck durchzuzählen, indem Sie immer gleichzeitig zwei Karten umdrehen. Sie brauchen bei dieser Übung im Augenblick noch nicht den Running Count (laufende Saldierung) zu errechnen, es genügt, den Wert jeden Paares richtig errechnet zu haben. Auf diese Art gewöhnen Sie sich daran, zu addieren oder subtrahieren, wie es verlangt wird. Setzen Sie diese Übung fort, bis Sie die Werte aller möglichen Paarungen im Schlaf beherrschen. Und dann machen Sie dies einfach nochmals bis es läuft....und läuft.... und läuft.
Indem Sie so eine gute Grundlage schaffen, wird dieses Ihnen helfen, dass Ihre Schnelligkeit später immer mehr an Fahrt gewinnt, sodass mit diesen Übungen keine Zeit vergeudet wird. Für Sie ist Type „A“ damit nicht mehr gefragt, Sie können aber Ihre Fähigkeiten noch ausbauen, um drei Kartenwerte auf einmal zu erfassen. Das ist eine sehr hilfreiche Tätigkeit, besonders wenn Sie ein Eins zu Eins-Spiel mit dem Dealer planen und in diesem Falle ja immer drei Karten auf einmal erfassen, nämlich Ihre zwei Anfangskarten und die erste Karte des Dealers. Die Meisten von Ihnen werden aber gut besuchte Tische mit vielen Mitspielern auswählen, weil dort naturgemäß das Spiel langsamer abläuft, aber wie ich vorher schon erwähnte---es kann nicht schaden, die Dreikartenzählmethode ebenfalls zu beherrschen.

Der Countdown mit Paaren

Und wieder einmal entnehmen Sie nach dem Zufallsprinzip drei Karten aus einem Singledeck und legen diese verdeckt zur Seite. ( Aber kein heimliches Schielen auf die Vorderseite). Nun drehen Sie immer zwei Karten gleichzeitig um, errechnen den Running Count( aktuellen Stand der Wertung) bis zum Ende des Kartenpaketes und überprüfen im Anschluss daran die Genauigkeit Ihrer Wertung durch Hinzunahme der Addition der zur Seite gelegten Karten. Diese Übung ist der erste Meilenstein auf dem Weg zum erfolgreichen Kartenzählens.
Stufenweise wird Ihre Schnelligkeit zunehmen und einen Punkt erreichen, an dem Sie den Countwert in derselben Geschwindigkeit ermitteln, in der Sie die Karten umdrehen. Um nun noch einen Gang zuzulegen nehmen Sie das Kartenpaket in Ihre linke Hand, seien Sie hellwach und nehmen zwei Karten gleichzeitig mit der rechten Hand vom Paket. Sollten Sie Linkshänder sein, beginnen Sie umgedreht mit der rechten Hand. Helfen Sie mit Ihrem Daumen dem Kartenziehen nach und Sie werden dadurch Ihre Geschwindigkeit nochmals verbessern. Doch wie schnell ist eigentlich „schnell“? Ich zähle ein Paket in 10.5 Sekunden, wenn Sie sich aber einen stark besuchten Tisch mit zwei oder drei Mitspielern auswählen, weil dort alles naturgemäß länger dauert, reichen auch 20 Sekunden aus, obwohl 15 Sekunden besser sind ( und das kann man durch Übung leicht schaffen).


Counting am BlackJack-Tisch

Die Art und Weise, wie wir uns angewöhnt haben, die Karten am Blackjacktisch im Kasino zu zählen, ist das wirkliche Geheimnis dieses Geschäftes. Für alle Spiele, bei denen die Karten mit ihrem Bild nach oben für den Spieler sichtbar aufgelegt werden, wird das folgende Diagram Ihnen unsere Verfahrenweise im Casino aufzeigen.

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Die meisten Dealer legen ihre erste Karte solange verdeckt hin, bis jeder Spieler am Tisch seine beiden Karten erhalten hat. Wenn ein Spiel so abläuft, ist an diesem Tisch die Reihenfolge des Countings folgendermaßen einzuhalten: Man startet das Counting, wenn der Spieler auf Platz 1 seine zweite Karte erhalten hat, und addiert in gleicher Weise die zweite Karte jedes Spielers paarweise in der Reihenfolge der Ausgabe. Der Count wird anschließend mit der ersten offenen Karte des Dealers fortgesetzt, dann folgen die gezogenen Karten der einzelnen Spieler. Zum Schluss zählt man die nun aufgedeckte erste Karte des Dealers und die Karten, die der Dealer vielleicht auf Grund der Regeln noch ziehen muss.
Sie werden sehen, dass diese Methode in Paaren zu zählen Ihnen erlaubt, natürlich und unauffällig das Spiel zu beobachten. Die meisten Leute glauben, dass Spieler die counten, Karte für Karte verfolgen und diese sofort zählen, sobald sie ausgegeben wird. Leitende Kasinoangestellte halten dementsprechend Ausschau nach Spielern, die jede Karte bei der Ausgabe mit Blicken verfolgen. Meine Methode erlaubt Ihnen, bei den ersten Karten den Blick vom Tisch abschweifen zu lassen und dann erst hinzuschauen, wenn die einzelnen Spieler ihre zweite Karte erhalten. Das sieht viel neutraler und natürlicher aus, weil fast alle Mitspieler interessiert sind, welche Karten die anderen Mitspieler erhalten haben.

Das Kartenzählen –Single-Deck Spiel

Jeder ernsthafte Counter sollte sich sehr gut darin auskennen, wie man Single-Deck Blackjack spielt. Selbst wenn Sie sich in 90% Ihrer Zeit mit Multi-Deck-Spielen beschäftigen, sollten Sie das Single-Deck-Spiel nicht vernachlässigen, denn wenn Sie in der Lage sind, ein regelkonformes Single-Deck-Spiel auszuführen, kann das sehr ertragreich sein. Die hauptsächliche Verlockung dieses Spieles wird später noch offenkundiger, wenn wir uns mit den Wettstrategien beschäftigen, aber zu diesem Zeitpunkt gebe ich Ihnen mein Wort darauf: Das „große“ Geld, welches Sie sich beim Blackjack erarbeiten, wird voraussichtlich beim Single-Deck-Spiel gewonnen.
Die Meisten von Ihnen - speziell diejenigen, welche in der Umgebung von Atlantic City leben - werden ihre Zeit mit Übungen anstatt mit praktischem Spiel verbringen; immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, jährlich 5-6 Kurzbesuche in Gegenden wie Reno oder Laughlin zu absolvieren. Sie werden besser daran tun, dort 60-70 Stunden Single-Deck-Spiele zu spielen, als Hunderte von Stunden an diesen trostlosen Spielen teilzunehmen, die in Atlantic City fortlaufend angeboten werden. Die meisten meiner Seminarteilnehmer aus der Gegend von St.Louis können für weniger als 300 Dollars einen Flug mit 3 oder 4 Tagen Aufenthalt in Reno buchen, inklusive Rundflug und Hotel, und da sie gewöhnlich einen ganzen Batzen Geld am Tag gewinnen, kommen sie häufig mit 1000 Dollar oder mehr Nettogewinn zurück. Und ihr „Ostküstenbewohner“ könnt ähnliche Angebote in Tunica, MS finden.


Counting am Tisch

Um Single-Deck-Spiele zu gewinnen, müssen Sie zuerst eine andere Zählart an einem Tisch lernen, wo die Karten verdeckt ausgegeben werden. Wie Sie aus Lektion 5 wissen, ist ein sehr strukturiertes Verfahren erforderlich, in welcher Reihenfolge das Counting auszuführen ist, um sicherzustellen, dass die Genauigkeit nicht leidet. Ich werde niemals die erste Zeit vergessen, als ich begann, Single-Deck-Blackjack zu spielen. Es war in Vegas und ich war zu jener Zeit an die Vierdeckspiele in Atlantic City gewöhnt. Es geschah so bei der zweiten oder dritten Hand, dass der Dealer einen Blackjack zog und jeder die Karten ohne Zögern blitzschnell mit dem Gesicht nach oben wegwarf. Bei diesem Tohuwabohu wurden meine „Schnelligkeitsübungen“ auf ihre Grenzen getestet, aber ich konnte den aktuellen Count noch gerade so errechnen, bevor die nächste Hand ausgegeben wurde. Das sind die Situationen, für die Sie gewappnet sein müssen und das kann man eben nur durch Übungen erreichen.
Die Karten werden beim Single-Deck-Spiel aus verschiedenen Gründen offen ausgegeben, so lassen Sie uns einmal eine Hand in ihren Abläufen in alle Einzelheiten zerlegen und dabei festlegen, wann die einzelnen Karten beim Counten gewertet werden. Starten Sie beim Counten mit Ihren beiden Karten, es folgt die offene Karte des Dealers. Dann zählen Sie jede gezogene Karte der Spieler, sobald diese offen ausgeteilt werden. Wenn ein Spieler verdoppelt, sie/er werden ihre/seine Karten mit dem Gesicht nach oben umdrehen, so zählen Sie diese. Danach wird jedoch die Verdopplungskarte gewöhnlich verdeckt ausgeteilt, so kann diese im Augenblick noch nicht gezählt werden. Wenn ein Spieler ein Paar splittet, werden die Karten offengelegt, counten Sie diese und zählen anschließend die gezogenen Karten ohne Verzögerung, sobald Sie ausgeteilt werden. Auch kündigt in einem Single-Deck Spiel der Spieler einen „Stand“ an und schiebt die verdeckten Karten unter den Einsatz, so dass Sie diese nicht sehen können und folglich nicht zählen können--- NOCH NICHT. Wenn ein Spieler sich überkauft, sie/er werden ihre/seine Karten hinwerfen, so können Sie diese in diesem Augenblick zählen, da man sie ja sehen kann. Das Spiel endet bei der Hand des Dealers, so zählen Sie jetzt alle Karten des Dealers, wenn sie umgedreht werden und alle von ihm noch eventuell gezogenen Karten. Nun folgt der knifflige Teil. Der Dealer beginnt an der „third base“ Seite und dreht alle verdeckten Karten um(genauso wie die „Double Down“ Karten) unter den Wetteinsätzen und legt sie über jede andere Karte der Hand. Das Schlusslicht bilden die zwei Karten, die am nächsten zum Dealer platziert sind, man zählt die Karten in der Reihenfolge, in der sie aufgedeckt werden.

Eine typische Hand sieht folgendermaßen aus:

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Wie man sieht, hat der Spieler eine Gesamtsumme von 7 auf der Hand und gewinnt. Der Dealer hat die Karten darauf gelegt und zahlt nun den Gewinn aus. Zählen Sie diese beiden Karten, sobald sie offengelegt werden aber zählen Sie nicht den König ein zweites Mal, da dieser ja schon vorher gezählt wurde, als der Spieler noch in letzter Sekunde in die Gewinnzone „hereinruschte“.
Das mag alles noch sehr verwirrend klingen, aber wenn Sie erst einmal den Grundgedanken begriffen und abgespeichert haben, werden Sie schnell das Ablaufschema in der Praxis bei einem aktuellem Spiel im Kasino verfolgen können und Alles wird Ihnen noch klarer werden und wie Schuppen von den Augen fallen. Sie brauchen nur im Hintergrund das Spiel zu beobachten, bis Sie die Sicherheit erlangt haben, dass Ihnen die Technik keine Probleme mehr bereitet, aber das wird schnell gehen. Der ideale Weg zum Üben ist einen Trainingspartner zu haben, der die Rolle des Dealer übernimmt, aber es muss dabei gewährleistet sein, dass die oben beschriebenen Bedingungen strikt simuliert werden.


Die Entwicklung Ihrer Schnelligkeit und Ausdauer

Ich benutze häufig das Beispiel eines Preiskämpfers, wenn ich die Übungsmöglichkeiten des Countens bespreche. Ein Kämpfer stellt sein Training sowohl auf Schnelligkeit als auch auf Ausdauer ab. Er benutzt einen „Leichtgewichtssack“ für die kurzen, schnellen Stöße und einen großen, schweren Sack für die harten Schläge. Der Start mit einem Singledeck ist Ihr „Leichtgewichtssack“; versuchen Sie so schnell wie möglich ein Deck zu zählen unter strikter Einhaltung der Genauigkeit. Um Ihre Ausdauer zu trainieren beginnen Sie damit, zwei zusammengemischte Kartenpakete zu zählen ( vergessen Sie aber nicht, die drei Karten zur Prüfung der Zählgenauigkeit vorher aus den Paketen zu nehmen). Wenn Sie zwei Pakete unter 40 Sekunden schaffen, wechseln Sie zu sechs Kartenpaketen. Mischen Sie die sechs Decks zusammen und bilden dann auf dem Tisch sechs verschiedene Stapel und zählen diese so schnell wie möglich durch. Hier liegt die zu erreichende Zeit unter zwei Minuten, weniger als 1.30 Minuten ist top. Der Grund für ein Training mit so vielen Decks --- ob wir nun für ein Single-Deck oder Multideck-Spiel üben --- hat nicht nur den Sinn, sich daran zu gewöhnen, den Count über eine längere Zeitspanne im Gedächtnis zu behalten, sondern auch ohne Probleme mühelos die großen Ausschläge der Counts zu meistern. Der laufende Count eines Singeldeckspiels wird kaum einmal wesentlich über oder unter 10 gehen, aber bei dem Countdown eines Six-Decks wird es öfters vorkommen, und Sie müssen sich darauf einrichten und daran gewöhnen. Bei diesen Übungen zuhause können viele Ablenkungen nicht schaden. Trainieren Sie, wenn Ihre Kinder Sie andauernd stören und belästigen, während der Fernseher läuft und dem Dauergebell Ihres Hundes Fido, und Sie werden auf diese Art und Weise Ihre Fähigkeiten entwickeln, durch rein Garnichts im Kasino abgelenkt zu werden.

Und noch weitere zusätzliche Tricks

Lernen Sie in Zweierschritten ungerade Zahlen rückwärts zu zählen. Wir können alle „2-4-6“ usw. zählen, aber nur Einige von uns können sehr schnell „ 11,9,7,5,3“ usw. rückwärts zählen. Das ist eine sehr gute Übung, welche Sie beim Autofahren trainieren können. Beginnen Sie mit 25 und enden Sie bei M5, immer und immer wieder, die Zählweise wird sich in Ihr Gedächtnis eingraben und gute Dienste an einem überfüllten Tisch im Kasino leisten, wenn der Count nach oben schnellt und alle die Zwanziger oder Blackjacks erscheinen. Und wenn Ihnen das Alles einmal zum Hals heraus hängt, zählen Sie zur Abwechslung einmal gerade Zahlen, um sich fit zu halten.
Wenn Sie beim Counten durch irgendetwas gestört werden, speichern Sie den augenblicklichen Zählstand im Gedächtnis, indem Sie ihn innerlich immer wieder und wieder wiederholen. Sagen wir einmal, Sie befinden sich zuhause mitten im Training und die kleine Margarete oder ihr Sohn Jonathan haben eine wichtige Frage an Sie, die über „Leben und Tod“ entscheidet. Wenn der Count zu diesem Zeitpunkt einen Stand von M6 erreicht hat, wiederholen Sie im Geist „M6, M6, M6, M6“ während Sie sich die Fragen anhören.

Das Geldmanagement-Teil 1

Eine Predigt

Ab und zu halte ich hier auf den Internetseiten von Gamemaster eine kleine Moralpredigt; in erster Line, weil ich Hassgedanken bekomme, wenn ich an all die vielen Leute denke, die Jahr für Jahr ihr ganzes Geld ins Kasino bringen. Ich behaupte nicht, dass ich nicht auch einmal verliere, da ich auch schlechte Tage kenne, an denen gar nichts geht, aber für mich ist in erster Linie ganz wichtig, dass das Kasino bei mir um jeden Cent hart kämpfen muss. Sie müssen sich diese Einstellung ebenfalls zur Gewohnheit machen, und allein die Tatsache, dass Sie dies alles nun lesen, zeigt mir, dass Sie den Willen zum Lernen haben; damit ist schon einmal ein guter Grundstein gelegt. Die Kasinos scheffeln Geld, weil die Spieler es ihnen erlauben. Auch wenn Sie mir bis hierher gefolgt sind und alles verstanden haben, kann es doch sein, dass Sie trotzdem noch nicht in der Lage sind, dies alles im Kasino im echten Spiel umzusetzen; denken Sie im Augenblick noch nicht darüber nach. Nutzen Sie vielmehr die Zeit, das benötigte Spielkapital nach und nach zu beschaffen und für den Tag bereitzustellen, an dem Sie fit genug sind, das Spiel zu beginnen. Es wäre eine Fehleinschätzung, wenn Sie erwarten, beim Blackjack mit geliehenem Geld zu gewinnen. Sie müssen nämlich eine bestimmte Summe als Spielkapital zur Seite legen, welches ich als „extra“ Geld bezeichne, Geld, welches bei Verlust nicht Ihre Existenz gefährdet oder zu Einschnitten in Ihrer Lebensweise führt. Wenn Sie sich so verhalten, werden Sie die richtigen Einsätze tätigen, die die Regeln vorschreiben und die einzelnen Hände so spielen, wie sie gespielt werden müssen. Das ist die Art und Weise, wie man die Euros im Kasino gewinnt. So weit die heiligen Worte.


Was versteht man unter Geldmanagement?

Um im Kasino erfolgreich Blackjack zu spielen, sollten Sie einerseits das Counten beherrschen und auf der anderen Seite ein striktes Geldmanagement kennen und durchführen, durch dessen Anwendung die Verluste im kleinem Rahmen gehalten und die Gewinne mit dem bestmöglichsten Ertrag realisiert werden. Blackjack spielen beinhaltet zu jeder Zeit das Risiko, zu verlieren. Der Vorteil, den ein Counter gegenüber dem Kasino besitzt, ist klein, und die Schwankungen des bereitgestellten Spielkapitals können manchmal so starke Ausschläge in kurzen Zeiträumen annehmen, dass einem angst und bange wird. Ein sachgemäßes Management Ihrer bereitgestellten Geldmittel ist in jeder sich zeigenden Spielsituation neu gefragt, um sich die bestmöglichste Chance zu bewahren, diesen so dringend benötigten „ langen Atem“ zu haben. Einige von Ihnen werden Ihre Karriere als Counter mit einem großen Gewinn beginnen und Ihren Blick nur noch nach vorne richten. Aber die Meisten von Ihnen werden im Anfang mit Verlusten starten und gezwungen sein, eine ganze Weile durchzuhalten, bis sich die ersten Erfolge einstellen; das ist leider die traurige Wirklichkeit. Ich werde Ihnen daher in den nächsten vier oder fünf Lektionen Wege aufzeigen, wie Sie im Anfang des realen Spieles überleben können, bis die auf Dauer gesteckten Ziele in erreichbare Nähe gerückt sind und danach die gemachten Gewinne nicht wieder verloren gehen.


Der echte Count

Alle unsere Einsatzentscheidungen werden auf der Grundlage getroffen, die in der Fachsprache als „True Count“ (Wahrer Count) oder noch genauer gesagt als der „Count per remaining Deck“( der Count unter Berücksichtigung der noch zu spielenden Kartenpakete) bekannt sind. Die Meisten davon betreffen die Multideckspieler, das soll aber nicht heißen, dass die Singledeckspieler sie nicht kennen müssten. Wenn in einem Spiel bei der ersten Hand sechs kleine Karten gezogen werden, beträgt der Wert des aktuellen Running Count 6. Für einen Singledeckspieler bedeutet das auch in Wirklichkeit einen „ True Running Count“ von einem geringfügig über 6 liegenden Wert, weil nur ein einziges Kartenpaket existiert, welches in diesem Moment nur um die 6 gezogenen Karten kleiner geworden ist. Bei einem Six-Pack Spiel ist der Count (True Count) bedingt durch die noch im Spiel verbleibenden sechs Kartenpakete eine Kleinigkeit besser als 1, weil diesmal sechs Restpakete existieren, die noch nicht gespielt worden sind. Verstehen Sie, wie das läuft? Wir bilden uns einen Standartwert für den True Count des jeweiligen Spieles, indem wir den Running Count durch die Anzahl der noch nicht ausgespielten Kartenpakete teilen. Hier noch ein anderes Beispiel, um zu überprüfen, ob Sie das Konzept verstanden haben. Wenn wir in einem Singeldeckspiel in der ersten Hand einen Running Count von 2 haben ( zur Erinnerung: ich lasse bei einer positiven Zahl das Pluszeichen weg), bildet der True Count den Wert 2, wenn man aufgerundet hat. In einem Six-deck Spiel und einem Running Count von 12 nach der ersten Hand entsteht ein True Count von aufgerundet 2. Beide True Counts haben denselben Wert 2, aber in einem Six-Deck Spiel muss der Running Count wesentlichen größer sein, um diesen Wert zu erreichen.

Zur Bestimmung des True Counts muss der Running Count durch die Anzahl der noch nicht gespielten Kartenpakete geteilt werden.

Lassen Sie sich aber durch diese Erklärung nicht verwirren. Was die Zahl der noch nicht gespielten Kartenpakete betrifft, so sind damit alle rückständigen Pakete gemeint, ob sie letztendlich ausgespielt werden oder nicht. In einem Six-Deck Spiel können ein oder mehrere Pakete durch den Dealer abgetrennt werden, aber das hat keinen Einfluss auf die Ermittlung des „True Count“. Die Grundlage der Ausrechnung ist die Gesamtzahl der im Spiel befindlichen Pakete, wobei die schon gespielten Karten natürlich mitgezählt werden. Hier ein Beispiel: In einem Six-Deck Spiel, in dem schon zwei Pakete ausgespielt und vom Dealer in einen an der Seite stehenden Ständer abgelegt sind, wird der Running Count von 8 durch die Division zu einem True Count von 2, weil sich dann also im Schuh also noch 4 nicht gespielte Kartenpakete befinden, und 8 geteilt durch 4 = 2. Der Dealer kann die Karten neu mischen, bevor alle Karten ausgespielt sind, aber das ist total belanglos für die Ermittlung des True Count. Sehen Sie sich diese kleine Tabelle an, um mit mir zu überprüfen, ob Sie alles verstanden haben.

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Schätzung der Anzahl der noch zu spielenden Pakete

Die Kasinos erweisen sich uns gegenüber netterweise sehr hilfreich, in dem sie uns Mittel in die Hand geben, durch die wir ohne großen Aufwand in die Lage versetzt werden, die noch im Schuh befindlichen Kartenpakete zu schätzen. Nein, dieses Mittel ist nicht wie Sie vermuten der Schuh, sondern die Ablage für die schon ausgespielten Karten. Diese Ablage befindet sich praktisch an jedem Tisch, an denen Multideckspiele stattfinden. Die gespielten Karten werden nach der Auszahlung vom Dealer ordentlich in diese seitlich platzierte Ablage gesteckt, die im Blickfeld jedes Spielers liegt. Nun braucht man nur noch die Karten in der Ablage von der Gesamtsumme der Decks abzuziehen, um zu wissen, wie viele restliche Pakete noch im Schuh sind. Wenn in einem Six-Deck Spiel zwei Pakete in der seitlichen Ablage liegen, müssen also noch vier Pakete im Schuh nicht gespielt sein, immer vorausgesetzt, dass in diesem Augenblick noch keine Karten auf dem Tisch ausgeteilt sind. Wonach wir streben sollten, ist eine Schätzgenauigkeit von einem halben Kartenpaket zu erreichen. Das speziell zu üben ist eine unserer Hausaufgaben, daher sollten Sie sich im Augenblick noch keine Gedanken darüber machen. Momentan ist es wichtiger, den Mechanismus zu erkennen und zu verstehen, den wir zur Errechnung des True Counts anwenden. Lassen Sie uns einmal ein einfaches Beispiel durchgehen:
Es läuft ein Six-Deck Spiel, der Running Count steht auf M –6 und drei Kartenpakete liegen in der seitlichen Ablage. Das bedeutet, dass drei Decks im Schuh noch zu spielen sind. Wir teilen den Running Count also durch 3 und erhalten als Ergebnis einen True Count von M –2. Ja, es besteht also kein Unterschied bei einem negativen Running Count und der True Count wird genauso ermittelt. Verstanden? Dann begleiten Sie mich zu den folgenden Aufgaben:
Angenommen, es findet ein Six-Deck Spiel statt. Ich trage nun in die Tabelle nur die Pakete in der seitlichen Ablage ein, errechnen Sie bitte die Summe der noch im Schuh verbliebenen Pakete und den True Count.

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Die Antworten:

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Das Geldmanagement-Teil 2


Einige Worte zum Single Deck

In den vorigen Lektionen habe ich Ihnen gezeigt, wie man den „True Count“ für ein Multideck berechnet, aber ich möchte nachdrücklich betonen, dass das Konzept für den „True Count“ ebenfalls auf das Single Deck Spiel anzuwenden ist. Die Berechnung ist etwas schwieriger, aber das Ergebnis ist dasselbe, Sie erhalten auch hier einen genormten Count nach erfolgter Berechnung für das noch zu spielende Deck. Wenn im Single-Deck eine Karte gezogen wird, zum Beispiel eine 5, wissen Sie, dass der Running Count einen Wert von 1 hat und ebenfalls einen True Count von 1 errechnet. Das ist natürlich dadurch bedingt, dass das Spiel ja nur mit einem Kartenpaket beginnt und wir den True Count ja bekanntlich in der Weise ermitteln, in dem wir den Wert des Running Counts durch die noch zu spielenden Kartenpakete teilen. Wenn nun nach mehreren Händen der Running Count auf 6 steht und sich noch dreiviertel des Paketes im Schuh befindet, sind wir gezwungen, den Running Count durch 0.75 zu teilen, um den True Count zu bestimmen. Bei diesem Beispiel beträgt der Wert des True Count 8. Wenn das halbe Deck ausgespielt ist, sieht die Rechnung für den True Count folgendermaßen aus: 6 geteilt durch 0.50 gleich 12. Haben Sie das Konzept verstanden? Bei einem Single Deck Spiel müssen Sie also auch durch Prozentwerte teilen, und das ist wohl bekanntlich nicht ganz so einfach. Single Deck Spieler müssen dies kräftig üben, um den exakten Wert des True Count zu ermitteln, wenn sie im Kasino bestehen wollen.


Das Spiel mit dem True Count

Für jede Erhöhung um 1 beim True Count auf Basis der Hi-Lo Zählmethode steigt beim durchschnittlichen Blackjack Spiel der Vorteil des Spielers gegenüber dem Kasino um etwa 0.50% an. Wenn das Kasino bei einem Spieler nach der Basisstrategie einen Vorteil von 0.40% hat ( 6 Pakete, Verdoppeln bei jeden ersten 2 Karten, Verdoppeln nach Splitting von Paaren, der Dealer steht auf A-6) braucht der True Count Spieler nur einen True Count von 1, um mit dem Kasino gleichzuziehen. Gleichziehen heißt in diesem Falle: Spieler werden bei Anwendung einer korrekten Basisstrategie genau so viel gewinnen wie sie/er verlieren---natürlich auf Sicht gesehen----, wenn der True Count 1 beträgt. Ein True Count von 2 beschert dem Spieler einen Vorteil von 0.50% gegenüber der Bank, ein True Count von 3 gibt dem Spieler einen Vorteil von 1% gegenüber der Bank usw. usw. Das ist auch der Wert, auf Grund dessen der Spieler die Höhe des Wetteinsatzes für die nächste Hand bestimmt. Spieler, die counten, setzen nur einen kleinen Teil ihres Spielkapitals bei den einzelnen Händen ein, weil ihr Spiel auf lange Sicht gewinnbringend angelegt ist, einzelne Hände können verloren gehen. Indem sie einen Wetteinsatz tätigen, der im Verhältnis zu dem errechneten Vorteil steht (als Kelly Criterion bekannt), verstärken sie die Höhe ihrer Gewinne und mindern die Verluste. Viele Leute haben das Kelly Criterion falsch verstanden, wenn sie annehmen, dass sich die Höhe der Einsätze im direkten Verhältnis zum Vorteil richtet. Ihre Gedankengänge gehen in die Richtung, dass sie glauben, wenn ein 1% Vorteil besteht, müssten sie auch zugleich 1% ihres Spielkapitals setzen, und das ist falsch. Sie vergessen dabei, dass im Verlauf des Spieles Paarsplitting und Verdopplung auftreten können und dies das Risiko erhöhen kann, weil hierbei eine andere Spielsituation der Hand entsteht. Bei einem Spiel mit den schon vorher erwähnten Regeln beträgt der höchste Wetteinsatz 0.76% von dem Vorteil des Spielers. Es folgt nun eine Tabelle mit den Werten der Wetteinsätze, die der Spielsituation bei den meisten Multideckspielen am besten angepasst sind.

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Durch die Benutzung dieser Tabelle können Sie den optimalen Einsatz für jedes Spielkapital berechnen. Multiplizieren Sie einfach die Summe Ihres Spielkapitals mit der entsprechenden Prozentzahl in der letzten Spalte der Tabelle. Wenn Ihr Kapital z.B. 3000 $ groß ist, ist der ideale Einsatz bei einem True Count von zwei:
0.0038 X 3000 $ = 11.40 $


Einige praktische Überlegungen

Zu Beginn muss die Bemerkung gestattet sein: Es ist nicht zu empfehlen, mit Stückgrößen von kleiner als ein 1$ zu spielen, daher muss das Spielkapital aufgerundet werden. Zweitens halten wir es für angemessener, in Stückgrößen von 5 $ zu spielen, um auf der einen Seite als durchschnittlicher Spieler eingeschätzt zu werden und nicht aufzufallen und auf der anderen Seite die Rechenwege zu vereinfachen, die Sie zu absolvieren gezwungen sind. Und außerdem ist es auch praktisch fast nicht möglich, den richtigen Einsatz in der Kürze der Zeit korrekt zu platzieren, wenn Sie am Tisch sitzen. Es muss ja alles neu errechnet werden, da die Höhe des Spielkapitals im Spiel Schwankungen nach oben und nach unten unterworfen ist. Und ganz zum Schluss muss auch gesagt werden, das es nicht möglich ist, nur die Schuhs zu spielen, deren Wert einen True Count von 2 oder höher erreicht haben; Sie sind nämlich auch manchmal gezwungen, Einsätze zu tätigen, wenn der Vorteil auf Seiten der Bank liegt. All diese Dinge wie Einsätze abrunden oder ungünstige, negative True Counts zu spielen, mindert den Ertrag der Gewinnsumme. Aber wenn Sie alle die verlustbringenden Situationen kennen, die Sie Geld kosten, können Sie Schritte unternehmen, um gegenzusteuern und ihre Auswirkungen auf die Gewinne zu verkleinern und im erträglichen Rahmen zu halten.


Die Staffelung der Wetteinsätze

Ein Single-Deck Spiel mit fairen Regeln, bei dem sechsunddreißig Karten oder mehr vor erneutem Mischen ausgespielt werden, kann mit einer Staffel von 1-4 besiegt werden. Ein Zwei-Deck Spiel, in dem siebzig Karten oder mehr vor erneutem Mischen ausgespielt werden, kann normalerweise mit einer Staffelung der Stufen 1-6 gewinnbringend bespielt werden. Ein Vier-Deck Spiel oder größer benötigt eine zwölfstufige Staffel, um das Gewinnziel zu erreichen. Wir werden die Einschätzung der einzelnen Spielvarianten in späteren Lektionen ausführlich besprechen und kennenlernen, aber ich möchte bei Ihnen im Augenblick jetzt schon die Grundlagen für das Geldmanagement legen, indem ich Ihnen jetzt schon einen kleinen Einblick gebe, worauf es beim Blackjack ankommt, wenn man als Gewinner den Tisch verlassen will. Die Staffelung besteht aus Stückgrößen; wenn Sie mit einer Stückgröße von 5 $ spielen, liegt die eingesetzte Staffelung bei einem Sechs-Deck Spiel auf der Breite zwischen 5 und 60 $. Da ein Counter fünfzig Stücke zur Verfügung haben sollte, müsste in diesem Falle ein Spielkapital von 3000 $ zur Verfügung stehen.

Bei einem Spielkapital von 3000 $ sehen die Einsätze folgendermaßen aus:

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Eine Variation der Einsätze auf diese Weise erlaubt Ihnen, die Einsätze bei Ansteigen des Counts zu erhöhen, dass erweckt bei Außenstehenden mehr den Eindruck des „ Spielers“

Sie werden eine Menge Geld sparen und mehr profitable Situationen finden, wenn Sie den Tisch verlassen, sobald der True Count unter –1 sinkt. Aber stehen Sie erst auf, nachdem Sie eine Hand verloren haben, kein Spieler wird den Tisch nach einem Gewinn verlassen

Das Geldmanagement-Teil 3


Erwartungen und Standardabweichungen


Wenn Sie eine Münze hundertmal in die Luft werfen, erwarten Sie, fünfzig mal Kopf und fünfzig mal Zahl zu erhalten. Aber die Wirklichkeit mag wohl anders aussehen und die mathematische Bezeichnung dafür trägt den Namen „Standardabweichung“.

Standardabweichung ist also ein Ausdruck für ein mathematisches Maß und wird für die Voraussage von kommenden Ereignissen benutzt. In unserem Münzwurfbeispiel erwarten wir, dass fünfzig mal Kopf und fünfzig mal Zahl nach oben fällt, aber in 2/3 aller Fälle wird das Ergebnis irgendwo zwischen 45 und 55 liegen. Das bedeutet aber auch, dass das Ergebnis von 55 mal Kopf und 45 mal Zahl oder irgendetwas dazwischen nicht ungewöhnlich ist, alle Versuche werden in 68.3% aller Fälle so enden. Das ist nun also auch der Wert für die 1. Standardabweichung von der Erwartung. Wenn wir Hunderte von Versuchen mit je hundert Würfen starten, können wir unsere Ergebnisse auch in einer graphischen Kurve darstellen und dabei auch optisch erkennen, dass die Mehrheit der Versuche wieder zwischen 55% und 45% liegt. Es wäre wirklich außerordentlich ungewöhnlich, wenn viele Versuche mit einem 50 zu 50 Ergebnis endeten. Haben Sie das gedanklich verarbeitet? Gut. Sie müssen das nämlich ohne wenn und aber akzeptiert haben, um bei einer Aufruhr Ihrer Gefühle, hervorgerufen durch momentane, unvermeidbare Verluste im Spiel, zu überleben.

Nichts auf der Welt hat Spieler, die counten, öfters zur Aufgabe des Spiels bewegt als das fehlende Wissen über normale, täglich vorkommende Standardabweichungen. Es gibt countende Spieler, die hart trainiert und gearbeitet haben und trotzdem mit vollkommen falschen, unrealistischen Erwartungen das Spiel angehen und jedes Spiel mit Gewinn beenden wollen. Wenn sie dann aber bei einigen Spielbankbesuchen verloren haben, vergessen sie alles, was sie gelernt haben. Und als nächstes sollten Sie wissen, wenn diese Counter dann im Verhältnis zum Spielkapital zu hohe Einsätze wagen und die Hand nicht mehr sauber nach den erarbeiteten Regeln spielen, wird das Erwachen grausam sein, wenn sie ihr gesamtes Spielkapital verloren haben.


GEDULD UND GESCHICKLICHKEIT GEWINNT - HOFFEN AUF GLÜCKSSTRÄHNEN UND WUNSCHDENKEN VERLIERT.
GEBETE HELFEN BEIM BLACKJACK EBENFALLS NICHT.



Was erwarten Sie also nun - was ist das Schlimmste, was Ihnen passieren kann? Gut, Sie können Ihr ganzes Spielkapital verlieren, aber wenn Sie ein Spielkapital von mindestens 50 „Höchst“ Einsätzen bereitgestellt haben, die Basisstrategie jederzeit ohne Fehler anwenden, niemals höhere Einsätze als errechnet wagen - ja, dann stehen die Chancen für Sie gut, beim Blackjack einige Dollars zu gewinnen, - vorausgesetzt, das Spiel in Ihrem örtlichen Kasino läuft nach fairen Regeln ab. Habe ich jemals gesagt, es sei einfach?

Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Ergebnisse eines in einer verschiedenen Anzahl von Stunden nach fairen Regeln geführten Spieles. Darin kann man ablesen, in welcher Höhe die Dollargewinne bei einer Standardabweichung von 1 (68.3% aller Fälle) in etwa möglich sind, und was man bei einer Standardabweichung von 2, die 95% aller Fälle abdeckt, erwarten kann. Eine Standardabweichung von 3 umfasst 99.7% aller vorkommenden Möglichkeiten.

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Lassen Sie uns noch ein wenig darüber reden. Wenn Sie einige hundert Stunden „Sitzungen“ hinter sich gebracht haben, wird der durchschnittliche Gewinn pro Sitzung bei 22.50 $ liegen ( bei Zugrundelegung einer Staffelung von 5 $ - 60 $, die wir in einer vorhergehenden Lektion besprochen haben). In einigen dieser Sitzungen werden wir genau 22.50 $ gewinnen; in etwa 2/3 aller Fälle wird das Resultat zwischen einem Gewinn von 240 $ und einem Verlust von 168 $ liegen. Die Meisten der übrigen Sitzungen können sowohl mit einem so außerordentlich großen Gewinn von bis zu 435 $ als auch mit einem extrem hohen Verlust bis 373 $ enden, und einige ganz wenige werden sogar im Gewinn und Verlust noch darüber liegen. Verstehen Sie nun, warum ich ein Spielkapital von 3000 Dollar für notwendig erachte, um eine Staffel von 5 $ bis 60 $ spielen zu können? Um Erfolg zu haben, müssen Sie in der Lage sein, Verluste zu verkraften, die öfters eigentlich zu irgendeinem bestimmten Zeitpunkt nicht zu erwarten waren. Diese Wellenbewegungen sind ein Bestandteil des Spieles, und Sie werden auch bei Ihnen von Zeit zu Zeit auftreten, und wenn Sie nicht darauf vorbereitet sind, werden Sie entweder frustriert das Spiel beenden oder die Nerven und dadurch bedingt auch Ihr Spielkapital verlieren.

Sehen Sie sich einmal Ihr Resultat nach 90 Stunden an. Die Meisten von Ihnen werden - zum Teufel - nach all den vielen Stunden mit einem Plus-Minus Resultat auf der Stelle treten. Einige haben die 2 300 $ gewonnen, aber einige andere werden 1160 $ oder mehr verloren haben. Jungs, ich möchte dann nicht hören, mit welchen Namen Sie dann den guten alten Game-Master titulieren. Aber es kann passieren, und es ist eigentlich gar nicht so ungewöhnlich, dass diese Verluste auftreten. Sie sollten sich daher die Frage stellen, ob Sie tatsächlich in der Lage sind, 90 Stunden diszipliniert zu spielen, noch verloren zu haben und trotzdem regelkonform ruhig Ihr Spiel fortzusetzen und Ihre Einsätze zu machen, wie ich es Ihnen gezeigt habe? Es ist eine traurige Tatsache, aber die Meisten von Ihnen besitzen nicht die nötige Festigkeit, damit umzugehen und werden dann ein weiteres Opfer der Standardabweichung. Und das ist auch der Grund, warum ich keine Angst habe, die Kasinos würden pleite gehen; selbst wenn alle Blackjack Spieler auf der ganzen Welt das Counten lernen würden --- nur wenige würden die Geduld haben, es durchzustehen. Ich möchte nicht als Pessimist verschrien werden, der grundsätzlich alles schwarz sieht, aber das ist die Wirklichkeit. Wenn Sie jedoch durchhalten, beginnt vielleicht der prozentuale Vorteil, den Sie als Counter gegenüber dem Kasino haben, zu Ihren Gunsten zu arbeiten, wie ich auch immer gegenüber meinen Schülern bemerke: „Das Geld kommt beim Blackjack meistens immer in „dicken Brocken“. Das ist kein langsamer, beständiger Weg, sein Geld zu verdienen, Ihr Spielkapital wird manchmal einer Berg- und Talbahnfahrt unterworfen sein und es ist verdammt schwierig, aus emotionaler Sicht damit umzugehen.

Fahren Sie damit fort, dass Konzept der Standardabweichung zu verstehen und üben Sie weiter, an Hand von Sixdecks Ihre Augen zu eichen, indem Sie Kartenpakete schätzen. Wie ich schon erwähnte, müssen Ihre Schätzungen eine Genauigkeit von halben Paketen erreichen, um den True Count zu berechnen.

Die richtige geistige Grundeinstellung

Mich belastet stets der Gedanke an die Gewinnerwartung bei Kasinospielen. Wenn Sie das Konzept verstanden haben, wird es dazu führen, dass Sie Ihre Karriere als Spieler beenden und hoffnungsvoll als Investor am Spieltisch erscheinen. Unter dem Begriff Investor versteht man eine Person, die versucht, Ihr Geld gewinnbringend anzulegen, so kann man Sie also aber nicht als Investor bezeichnen, wenn Sie ein Spiel mit negativem Erwartungswert spielen. Wenn Sie 10 Dollar auf die Passlinie bei Craps setzen, werden Sie entweder 10 Dollar gewinnen oder 10 Dollar verlieren; aber Ihre „Erwartung“ besteht darin, bei jedem Wurf 14 Cent zu verlieren. Dies beruht auf der Tatsache, dass für das Spielkasino ein Vorteil von 1.4% auf die gesetzte Summe besteht, und wenn Sie häufige spielen, werden Sie mit einem durchschnittlichen Verlust von 14 Cent pro Wurf rechnen müssen. Kurz gesagt, Sie können vorübergehend eine Menge Geld gewinnen, aber wenn Sie lange genug spielen, wird der Hausvorteil schließlich seine Auswirkung haben.

Lassen Sie uns nun die positiven Seiten des Konzepts betrachten und dazu gehört das Counten beim Blackjack. Wenn Ihr durchschnittlicher Einsatz 12 Dollar beträgt und Ihre durchschnittliche Überlegenheit gegenüber dem Kasino bei 1.25% liegt, betragen Ihre Gewinnerwartungen pro gespielte Hand 12x 0.0125 Dollar = 15 Dollar. Sie hören richtig, 15 Cents pro gespielte Hand. Bei 60 gespielten Händen pro Stunde können Sie auf lange Sicht gesehen in etwa 60 X 15 Cents= 12 Dollar Stundenlohn schaffen. Der einzige Weg, mehr Geld zu verdienen, besteht entweder in der Erhöhung des durchschnittlichen Wetteinsatzes oder in der Vergrößerung der prozentualen Überlegenheit beim Counting gegenüber der Spielbank. Die Höhe des Einsatzes hängt von der Größe Ihres Spielkapitals ab ( und von Ihrer Schauspielkunst , indem Sie dem Kasino glaubhaft die Rolle des Spielers vorgaukeln, um nicht als Counter enttarnt zu werden); und was die Überlegenheit betrifft, hängt diese in großem Maße von der Art und Funktion der Blackjack-Regeln in dem betreffenden Kasino ab. Ich werde diese beiden Fragen in späteren Lektionen näher beleuchten und besprechen, so lassen Sie uns nun darauf konzentrieren, was die Anhebung der Anzahl der gespielten Hände pro Stunde betrifft.


Mehr Gespielte Hände Bedeutet Mehr Geld


Wenn Sie der einzige Spieler bei einem Six-Deck Spiel sind, können Sie in etwa eine Anzahl von 200 Spielen pro Stunde absolvieren. Wenn dabei alle anderen Bedingungen und Umstände unverändert bleiben, können Sie Ihre Gewinnerwartungen auf 200X 15 Cent= 30 Dollar pro Stunde anheben,
---- eine sehr gesunde Erhöhung----. Das Problem, welches hierbei entsteht, betrifft das Aufstehen und Verlassen des Tisches, wenn der True Count unter M1 sinkt.

Daher ist das Spielen von 200 Händen pro Stunde nur möglich, wenn Sie einen dieser Schuhs erwischen, bei dem der Count im positivem Bereich bleibt UND wenn Sie zu gleicher Zeit schnell genug sind, richtig zu counten, wenn Sie diese große Menge an Spielen abspulen. Das Aufstehen und Verlassen des Tisches ist ein unbedingtes Muss, wenn das Deck schlecht läuft, denn es ist besser und billiger, kein Spiel zu spielen, wenn die Bank den Vorteil auf Ihrer Seite hat.
Aber 200 Hände pro Stunde zu schaffen sind ein erstrebenswertes Ziel, so fahren Sie mit Ihren Bemühungen fort, die Geschwindigkeit beim Counten eines Single-Decks auf den Punkt zu bringen, ein Deck unter 20 Sekunden durchzuzählen. Wenn Ihnen das bei gleichzeitigem korrekten Counten und perfektem Spielen der Basisstrategie gelingt, sollten Sie so oft wie möglich Eins -zu - Eins spielen! Das könnte bedeuten, dass Sie das Kasino Montags um 2 Uhr in der Frühe betreten müssten, aber es würde sich lohnen.

Erinnern Sie sich aber, dass mit der Anzahl der absolvierten Spiele auch gleichzeitig stündlich die Auswirkung der Standardabweichung wächst , so dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie 400$ oder mehr in einer Stunde verlieren; Ihr Risiko ist nicht größer geworden, aber Sie haben --- quasi als Auswirkung ---- Ihren Zeitfaktor durch die größere Anzahl der Spiele „komprimiert“. Dealer haben mir häufig gesagt, dass ein Spieler bei Eins -zu - Eins - Spielen keine Gewinnchance hat, aber das ist nicht richtig. Ihre falsche Vorstellung in ihrer Betrachtungsweise beruht auf der Tatsache, dass je mehr Hände gespielt werden auch gleichzeitig die Wellenbewegungen des Spiels größere Ausschläge zeigen, und gewöhnlich erinnern sich Dealer nur an die großen Verlierer und vergessen die großen Gewinner. Als ein Investor haben Sie das größte Interesse, stündlich so viel Hände wie möglich zu spielen, weil Sie eine Gewinnerwartung von 15 Cent pro Hand haben.


Ein Profispieler sollte das Ziel haben, soviel Zeit wie möglich praktisch zu spielen; Gewinne oder Verluste sind zweitrangig. Bei fehlerfreiem Spiel kommen die $$$ mit der Zeit automatisch.


Eine Grundeinstellung zum Gewinnen

Als ich vorher sagte, die Gewinne beim Blackjack kommen in „dicken Brocken“, dann heißt das auch, dass Sie nicht bestürzt und mutlos werden sollten, wenn sie einen Kasinobesuch mit Verlust beenden, aber Sie sollten auch nicht übermütig werden und sich für unbesiegbar halten, wenn Sie einen Gewinntag erlebt haben. Die Wellen des Spieles nach beiden Seiten, ob hoch oder tief, werden bei einer korrekten mentalen Einstellung keinerlei Auswirkung auf den Spielverlauf haben ( das löst eine gewisse Langweile aus --- finde ich wenigstens ----), aber das ermöglicht Ihnen, ein solides, emotionsloses Spiel zu führen. Wenn ich bei einem Kasinobesuch verloren habe ( im Durchschnitt kommt das in 35% der Fälle vor), verlasse ich das Kasino in dem Bewusstsein, dass man dort gut auf mein Geld aufpasst, und dass ich schließlich zurückkommen werde und es mir wieder zurückholen werde. 600 gespielte Hände bedeutet zugleich auch 600 durchschnittlich erzielte Gewinne pro Hand, ich brauch also nur meine Arbeit fortzusetzen, und mein Barscheck wird mir schließlich die Früchte meiner Arbeit anzeigen. Das Alles kurz auf einen Nenner gebracht: Wenn Sie ein Gewinnspiel mit klarer Überlegenheit gegenüber der Bank spielen, heißt die Frage nicht, ob Sie gewinnen, sondern vielmehr „WANN“ Sie gewinnen.

Bleiben Sie cool und lassen Sie Eiswasser durch Ihre Venen fließen ---- oder wie es ein Autor ausdrückte: „ Stahlblaue Augen werden es schaffen“. Gefühle haben keinen Platz beim Blackjack, Counting, Genauigkeit und Geduld sind die einzigen Tugenden, die Sie brauchen, um die $$$ zu gewinnen.

Die Einschätzung der Spielsituationen


Während fast alle BlackJack-Spiele letztendlich zu schlagen sind, steht die Belohnung in Form von Gewinnen in den wenigen Situationen in keinem Verhältnis zum einzugehenden Risiko und der dazu aufzuwendenden Zeit. Bevor Sie das praktische Spiel beginnen, müssen Sie daher die jeweiligen Spielsituationen richtig erkennen und einzuschätzen lernen. Es gibt zwei elementare Entscheidungsebenen; das sind auf der einen Seite die spezifischen Hausregeln der einzelnen Casinos in Bezug auf das Spiel unter Einbeziehung der Anzahl der benutzten Kartenpakete und andererseits die Platzierung der Schnittkarte (Cut-Card), welches wir als Abtrennung (Penetration) bezeichnen.
Viele Regeländerungen ziehen einen Wechsel in der Anwendung der Basisstrategie nach sich, so vergessen Sie bitte die „Basis-Strategie-Maschine“ nicht, auf die wir in Lektion 1 einen Link setzten. Regeländerungen haben auch Einfluss auf Ihre Wettstrategie und Ihren Wettplan, wenn Sie bei irgendetwas Zweifel haben, was in einer Situation zu tun ist, senden Sie mir Ihre Frage mit einer E-Mail zu.


Auswirkung der Regeländerungen zu Gunsten der Spieler.

(Angenommene Voraussetzung: 6 Kartenpakete, verdoppeln bei jeden ersten zwei Karten, kein Verdoppeln nach Splitten, Splitten aller Paare außer bei Assen, Abschluss einer Versicherung und der Dealer steht bei As-6. Das bedeutet einen -0.54% Nachteil für den Spieler.

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Um den Vorteil des Casinos Ihnen gegenüber am Anfang eines Schuhs zu ermitteln, addieren oder subtrahieren Sie bei den einzelnen Regelvariationen die oben angegebenen Werte von dem Basisspiel. Wenn Sie zum Beispiel ein Doppeldeckspiel spielen, welches dieselben Regeln wie das Basisspiel hat, stellt sich der Kasinovorteil wie folgt dar:
Basisspiel -0.54%
Zwei Decks +0.20%
Vorteil des Spielers -0.34%

Auswirkung der Kartenpaketabtrennung

Je weiter in dem Kartenpaket die Abtrennung durch den Dealer erfolgt bevor er mischt, kann dies einen bedeutenden Einfluss auf Ihre Gewinne haben. Der Grund dazu zeigt sich darin, dass durch eine flache Abtrennung des Kartenpaketes die “hohen“ Counts, die höhere Wetten erlauben, in geringer Anzahl erscheinen, wenn früher gemischt wird. Die folgende Tabelle zeigt die Häufigkeitswerte der Counts auf prozentueller Basis bei den verschiedenen Variationen der Abtrennung.
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Lassen sie uns einmal näher betrachten, was ich hier sagen will. Wenn Sie ein Spiel mit nur 50% Abtrennung aus mehreren 100 Händen entstanden spielen, werden durchschnittlich nur 29 Hände einen True Count von 1 oder besser haben. Da ein True Count von 1 erforderlich ist, um mit dem Casino gleichzuziehen, bleiben nur noch 14 Hände mit einem realen Vorteil für den Spieler übrig. Nun schauen Sie sich einmal ein Spiel an mit einer Abtrennung von 85%. Hier werden sie in etwa 37,5% der Spiele den Gleichstand oder die Gewinnzone erreichen und beinahe ein Viertel aller Spiele werden einen Gewinnvorteil für Sie zeigen.

Sie vergeuden ihre Zeit und ihr Geld, wenn Sie ein Spiel mit weniger als 65%
Abtrennung spielen.


Selbst wenn ein Spiel nicht die besten Bedingungen aufweist, kann es trotzdem noch Gewinn bringen, wenn eine gute Abtrennung verfügbar ist. Erinnern Sie sich, dass Sie ein Spiel lassen sollten, wenn der True Count auf -1 abfällt, so dass die meisten Spiele in einer Zone stattfinden, die ich als die Gewinn-Zone bezeichne.

Taktiken beim Spiel im Casino


Welche Taktiken gibt es beim Casinospiel?

Es ist eine traurige Lebenserfahrung, dass das Kasinopersonal, besonders die Saalchefs und die Direktoren es nicht gerne sehen, dass Counter bei ihnen Blackjack spielen. Sie wissen ganz genau, dass das Spiel von einem fachgerecht ausgebildeten Counter gewonnen werden kann. Wenn sie einen Spieler verdächtigen, dass seine Gewinne durch counten zustande kommen, hängen ihre Reaktionen von der Stärke ihrer paranoiden Angst ab; das kann sogar bis zur Sperrung des Verdächtigen führen. Infolgedessen muss ein geschickter und erfahrener Spieler seine Fähigkeiten listig kaschieren und sich wie die anderen „ Verlierer“ verhalten, während er gewinnbringend sein Ziel verfolgt. Daher verbergen sachgerechte Taktiken seine Fähigkeiten und helfen ihm, sein Spiel unbeschadet fortzusetzen.


Das Profil eines Counters aus Sicht des Kasinos

Casinoinspektoren glauben, dass sie das Profil eines Counters genau kennen und diese durch ihre Verhaltensweise entdecken und ausfindig machen können. Hier folgen nun nur einige ihrer Vorurteile aus einer langen Liste:

1. Counter sind normalerweise jung, männliche Weiße (wahrscheinlich mit Bärten), zu zwanglos gekleidet für die Menge an Geld, mit der sie um sich werfen.

2. Counter beobachten erst mehrere Tische, an welchem sich ein voraussichtlich guter Count entwickelt hat, bevor sie sich dann an diesen hinsetzen.

3. Ein Counter wechselt 200$ bis 300$ in Jetons, um aber dann bei den ersten Händen nur 5$ oder 10$ einzusetzen.

4. Counter sprechen mit Niemanden, sie beobachten den Kartenschlitten und lassen ihre Blicke über die Karten auf dem grünen Tuch schweifen, um den Count zu ermitteln.

5. Counter rauchen nicht und trinken keinen Alkohol.

6. Counter überlegen erst eine Weile, bevor sie ihren Einsatz platzieren.

7. Ein Counter zögert nie, bevor er eine „Stiff Hand“ (Kartenhand 12-16) spielt.

8. Ein Counter schließt bei einem geringen oder minimalen Einsatz nie eine Versicherung ab, schließt aber großen Einsätzen immer eine Versicherung ab ohne Rücksicht auf seine Hand.

9. Ein Counter verändert seine Einsätze nach einem „Parlay“

10. Counter geben nichts in den Tronc.

11. Counter verringern ihre hohen Einsätze bei einem „Push“ oder wenn der Schuh zu Ende geht.

12. Counter gehen auf den Minimumeinsatz bei der ersten Hand nach dem Mischen der Kartenpakete zurück.


Tipps zur Tarnung, um nicht als Counter geoutet zu werden

Um Geld beim Blackjack zu gewinnen, sollte man sein Image als gern gesehener Gast im Kasino pflegen. Obwohl es ihnen im Anfang so vorkommt, als ob ein großes „C“ auf ihrer Stirn eingebrannt ist, wenn sie als Counter im Kasino spielen; in Wirklichkeit existiert das nur in ihrer Einbildung. Wenn sie es darüber hinaus noch schaffen, einige Anfängerfehler zu vermeiden, werden sie der Aufmerksamkeit der Casinokontroleure entgehen.

Wenn sie mit hohen Einsätzen spielen, werden sie beobachtet, egal ob sie gewinnen ODER verlieren; Spieler mit großen Stücken erregen immer Aufmerksamkeit. Wenn sie aber in der Bandbreite zwischen 5$ bis 60$ spielen, wie ich es vorgeschlagen habe, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht besonders beachtet. Auch die Häufigkeit ihrer Besuche in einem Kasino hat sehr viel damit zu tun. Bedenken sie, dass in den meisten Kasinos das Personal in mindestens zwei Schichten arbeitet. Versuchen sie daher, ihre Besuche geschickt auf verschiedene Schichten und Kasinos einzuteilen. Vermeiden sie, von einer Schicht zur anderen durchzuspielen. Ziemlich kurze Besuche und schnelle Spielsitzungen sind empfehlenswert, dann wird es eine lange Zeit dauern, bis man herausfindet, was sie wirklich treiben.

Der richtige Schlüssel das Kasinopersonal zu täuschen, besteht darin, wie irgendein normaler Spieler aufzutreten. Hier folgen nun einige Techniken, die ich benutze:

1. Kleiden sie sich entsprechend der Höhe ihrer Einsätze. Ein „Großspieler“ wird immer wie eine wohlhabende Person aussehen und nicht wie seinerseits ein Autor in einem seiner Bücher bemerkte „Wie ein arbeitsloser Hilfsschullehrer“. Wenn sie ein örtliches Kasino in der Woche bei der Tagesschicht besuchen, ziehen sie sich wie ein Geschäftsmann an, der sein Geschäft mit einer Ausrede zum Spielen allein gelassen hat. Ziehen sie sich in diesem Falle auch nicht wie ein Tourist an (normal auch eine sehr effektive Tarnung), wenn sie nächste Woche schon wieder im demselben Kasino auftauchen und dort gesehen werden.

2. Setzen sie sich nach dem Eintritt ins Casino direkt an einen Tisch, an dem der Dealer gerade mischt. Sprechen sie mit dem Dealer oder grüssen sie ihn zumindest mit„Hi“.

3. Wenn sie mit einem Minimumeinsatz von 5$ spielen, wechseln sie höchstens 100$ in Jetons um, aber auf jeden Fall mehr als 40$. Benutzen sie keine Spezialausdrücke wie rot oder grün, Nickels oder Quarters sondern bezeichnen die Jetons mit 5$ oder 25$.

4. Bestellen sie keine Getränke bei den Angestellten, sie sind sehr langsam; so könnte es passieren, dass sie ein negatives Deck ausspielen, weil sie so lange auf ihr bestelltes Getränk warten müssen. Stattdessen besorgen sie sich lieber alkoholfreie Getränke wie Apfelsaft, Orangensaft oder Limettensaft an der Kasinobar und nehmen sie diese dann mit.

5. Halten sie immer einen passenden Einsatz in Petto. Zur Erinnerung: Nur Counter denken über die Höhe ihrer Einsätze nach, Spieler setzen spontan irgendetwas, ohne zu überlegen. Wenn ihre Hand verliert oder sie einen Blackjack haben, spielen sie ohne irgendwelche Emotionen zu zeigen ruhig weiter, wie auch der Dealer monoton seinen Job versieht. Mit ein wenig Praxis wird ihr Einsatz die richtige Höhe haben, es darf niemals so aussehen, als ob sie eine Menge überlegen müssten, um den Jetonwert des nächsten Satzes auszurechnen.

6. Spieler verlassen „Niemals“ einen Tisch nach einem Gewinn. Wenn der Count auf -1 zurückfällt, spielen sie mit dem Minimumsatz, bis sie ein Spiel verloren haben.

7. Zögern sie, bevor sie eine „Stiff Hand“(12-16) spielen. Beschwören sie die Karten zu gewinnen. Alternative Übersetzung ("zu den Karten sprechen" hilft).

8. Versichern sie sich gelegentlich gegen einen Blackjack des Dealers, wenn ihr Wetteinsatz auf das Minimum beschränkt ist. Fragen sie niemals nach dem Geldwert sondern durchleben und zeigen sie die ganze Scala ihrer Gefühle so als ob sie völlig ahnungslos sind, wie das alles so läuft. Dadurch bremsen sie auch den Dealer ab, wenn er später nachfragt, ob sie sich versichern wollen. Auf diese Weise bekommen sie ein wenig mehr Zeit, um ihren Count auszurechnen. Es wirkt sich auch sehr günstig aus, eine Versicherung abzuschließen, wenn gerade ein Saalchef vorbeikommt und alles beobachtet.

9. Wenn sie einmal ein Trinkgeld geben (was sie sehr selten tun sollten), warten sie dafür erst einen hohen Count und einen großen Einsatz ab. Für den Dealer soll es bei diesem Einsatz so aussehen, als ob ihnen das helfen könnte, das Spiel zu gewinnen.

10. Bei jeder neuen Sitzung sollten sie zwei- bis dreimal bei einem neuen Schuh mit dem Minimaleinsatz starten.

11. Weichen sie nicht zum Zweck der Tarnung von der Basisstrategie ab. Der größte Teil des Kasinopersonals hat sowieso keine Ahnung von einem gewinnorientiertem Spiel. Nach außen hin sieht das Spiel eines perfekten Basisstrategiespielers sowieso idiotisch aus, wenn er mit einer zwölf gegen die zwei oder drei der Bank stehen bleibt oder bei einem As und sieben gegen eine vier der Bank verdoppelt ( idiotisch in den Augen der Angestellten).

12. Sprechen sie mit Niemand an ihrem Tisch über ihre Fähigkeiten, helfen Sie Niemand, seine Hände richtig zu spielen. Geben sie niemals zu, ein Buch über Blackjack studiert und verstanden zu haben. Geben sie sich nicht zu zuversichtlich; aber sehen sie auch nicht wie ein Verlierer aus, wenn sie gerade eine Glückssträhne haben- Spieler sehen glücklich aus, wenn sie gewinnen.

13. Die beste Tarnung für einen Counter besteht darin, wie ein Geldprotz (fanny pack ist Slang, bedeutet wörtlich Fettarsch, Fettsack) aufzutreten, was mir persönlich Schwierigkeiten bereitet. So getarnt mit einer Brille auf der Nase werden sie von einigen dieser verdammten Oberaufseher für einen kaltblütigen, kartenzählenden, stahlharte Blicke umsichwerfenden Kasinozerstörer gehalten. Ich vermute jedoch, wenn meine eigene Tarnung Risse aufzeigen würde und ich kurz vor der Entlarvung stände, könnte ich gezwungenermaßen auch in diese Rolle schlüpfen. Es ist nun einmal leichter, reich als cool zu sein.

Das kraftvollste (legale) Mittel, den Kasinovorteil beim Blackjack zu überwinden, besteht darin, ihre Wetteinsätze in Übereinstimmung mit dem True Count zu variieren. Zusätzlich entstehen 2% bis 3% Vorteil für sie, wenn sie das Spiel der Hand ebenfalls unter Berücksichtigung des True Counts mit einbeziehen. Sie kennen ohne Zweifel die Situationen, in denen der Count himmelhoch war, und sie vorher schon genau wussten, dass sie beim Ziehen nach ihrer 12 gegen eine 3 des Dealers eine Bildkarte erhalten würden. Das ist so ein Punkt, wo es unter Einbeziehung des True Counts gewinnbringender ist, mit einer 12 gegen eine 3 des Dealers stehen zu bleiben als zu ziehen. Diese Vorgehensweise bezeichnen wir als Variation der Basisstrategie und sie werden in den folgenden Abschnitten eine ganze Menge darüber lernen.


Variationen der Basisstrategie

In 10% der Fälle wird eine Abänderung ihres Spiel der Hand in Übereinstimmung mit dem True Count vorkommen. Wenn der Count sinkt, werden sie weniger doppeln, bei mehr „stiff“ Händen ziehen und bei Paaren weniger häufig splitten. Wenn aber der Count steigt, werden sie öfters doppeln, bei stiff“ „Händen weniger ziehen und bei Paaren häufiger splitten. Für jede Situation der Basisstrategie existiert nur eine einzige Variante. So bleibt man zum Beispiel bei einer Hand von 10 und 6 gegen eine 10 des Dealers stehen anstatt zu ziehen, auch wird nie gedoppelt und niemals gesplittet. In einem anderen Beispiel bei 5 und 4 gegen eine 2 des Dealers verlangt die Basisstrategie zu ziehen, wenn aber der Count eine bestimmte Höhe erreicht hat, wird verdoppelt. Ein weiteres gutes Beispiel betrifft die Minusseite, bei As und 2 gegen 5 verlangt die Basisstrategie zu doppeln, wenn aber der Count unter 0 gefallen ist, sollte man ziehen. Die einfachste Art, sich Dinge wie diese zu merken, ist: Verdoppeln bei As und 2 gegen 5 bei Count 0 oder größer.“


Die kraftvollen Auswirkungen der Basisstrategievariationen.

Der Wert aller Variationen hängt davon ab, wie oft sie im Durchschnitt vorkommen. Wenn sie jährlich 100 000 Partien Blackjack spielen (ungefähr 20 Stunden wöchentlich über das Jahr verteilt), können sie eine Hand von 16 gegen 10 durchschnittlich etwa 3500 mal erwarten (3,5%). Das ist auch die wirkliche Nummer 1 für keinen Abschluss einer Versicherung. Diese Variation hat einen beträchtlichen Wert, weil man sie relativ häufig benutzt. Umgekehrt werden sie 9 und 9 gegen 2 nur 43 mal in diesen 100 000 Spielen erleben, deshalb hat diese Variation keinen große Bedeutung, weil man sie nur selten benutzen kann. Die Häufigkeit bestimmter Hände erlaubt es uns, Prioritäten beim Erlernen der Abweichungen von der Basisstrategie zu setzen.

Die wichtigste Abänderung der Basisstrategie zeigt sich beim Abschluss von Versicherungen. Da der Dealer in 7,5% aller Fälle als erste Karte ein As zieht, sollte man unbedingt wissen, wann der Abschluss einer Versicherung gewinnbringend ist. Bei einem Sixdeckspiel ist dies sinnvoll, wenn der Truecount bei 3 oder höher steht. Hier ist eine Versicherung immer empfehlenswert ohne Rücksicht auf die Karten ihrer Hand, weil das hierbei überhaupt keine Rolle mehr spielt. Das „Hoch/Tief“ Counting System hat einen „Versicherungswert“ von 80%, das bedeutet, dass sie in 8 von 10 Fällen richtig liegen, wenn sie auf Grund des Truecounts eine Versicherung abschließen. Wie ich schon vorher erwähnte erarbeitet man sich einen beträchtlichen Vorteil, diejenigen Variationen zu erlernen, die alle ersten Hände von 12 bis 16 gegen jede Aufkarte einschließen, weil sie diese Hände am häufigsten erleben. Tatsächlich werden ganze 54% ihrer Hände „stiff“ an irgendeinem Punkt ihres Spieles. An dieser Stelle ist es auch richtig, eine Abwandlung der Basisstrategie nicht nur auf die Starthand sondern auch auf diejenigen Hände anzuwenden, die sich aus drei oder mehr Karten zusammensetzen. Wenn der Count auf 0 oder größer steht, bleiben sie bei As+10+3 gegen eine 10 stehen, wie sie es schon von einer Hand 10+6 kennen. Die nächsten wichtigsten Hauptpunkte, die dann folgen, sind doppeln (oder nicht) und schließlich noch bei Paaren splitten oder nicht?


Der Wert der Variationen der Basisstrategie

Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass ihr Gewinn beim Einsatz dieser Variationen bei einem Sechsdeckspiel um 10% ansteigt. Aber es entsteht auch noch ein begrüßenswerter Nebeneffekt. Wenn sie diese Variationen anwenden, sehen sie im Kasino mehr wie ein „Zocker“ aus. Bei einer 16 gegen eine 10 manchmal stehen und ein anderes Mal ziehen ist das typische Verhalten eines „Spielers“. Für diejenigen Kasinoinspektoren, die die richtige Basisstrategie kennen (verdammt wenige) und dann sehen, dass sie bei einem As und 7 gegen eine 2 verdoppeln oder mit einer 15 gegen eine 10 stehen bleiben, ist das total bekloppt. Aber nichtsdestoweniger ist dies bei einem bestimmten Count die einzig richtige Spielweise. Beim Spielen eines Singledecks steigt der errungene Vorteil durch diese Variationen der Basisstrategie auf 25% oder größer. Wenn sie ab und zu dieses Spiel spielen, ist es ein absolutes Muss, diese Variationen zu lernen.

Variationen der Basicstrategie: Ziehen oder Stehen?

Die allgemein häufigste Entscheidung eines Spielers beim Blackjack ist stehen oder ziehen, infolgedessen trifft das auch grundsätzlich auf die Variationen der Basisstrategie zu, und Sie werden alles Wichtige darüber lernen. Zuerst betrachten wir eine Hand von 16 gegen eine 10er Aufkarte des Dealers. Bleiben Sie stehen, wenn der Count größer als 0 ist und ziehen Sie bei einem Count von 0 oder tiefer. Das bedeutet, bei einem Runningcount von 0 oder größer stehen. Da der entscheidende Punkt dafür bei der Zahl 0 liegt, ist es nicht notwendig, den True Count zu errechnen, der Runningcount bestimmt in diesen Situationen, was zu tun ist. Lassen Sie sich dadurch nicht verwirren. Fast alle Variationen der Basisstrategie verlassen sich auf den Truecount , aber für alle Situationen, in denen der Entscheidungspunkt bei 0 liegt, genügt der Runningcount.

Die nächstwichtigste Hand ist eine 15 gegen eine 10 des Dealers. Hier ist die Entscheidungszahl 4 bei einem Truecount, wenn Sie ein Viererdeck oder größeres Deck spielen. Diese Variationen und alle anderen können von ihnen leicht erlernt werden, wenn Sie sich ein Paket Flashcards herstellen. Diese müssen nicht besonders phantasievoll oder anspruchsvoll gebastelt werden, es kommt mehr auf die Genauigkeit an. Schneiden Sie quadratische Karten mit den Massen 2x2 inch (entspricht einem ca. 5 cm großem Quadrat) aus diesem schon früher erwähnten Manilakarton, diese werden Ihnen gute Dienste leisten. Eine typische Flashkarte sollte ungefähr so aussehen:



Es folgen nun die Zahlen, die Sie sich merken müssen. Sie mögen ein wenig von den Zahlen abweichen, die sie in Büchern wie Stanford Wong`s „ Professional Blackjack“ finden. Der Grund dafür besteht darin, dass die von mir benutzten Zahlen sich speziell auf ein Sechsdeckspiel beziehen, bei dem der Dealer bei As und 6 stehen bleibt und einigen wenigen Modifikationen, die auf einem „Antirisiko“ Spiel beruhen, welches vor 15 Jahren entwickelt wurde. Diese Zahlen sind sehr effizient, sie sind von mir und meinen Schülern in Tausenden von Stunden im aktuellen Kasinospiel überprüft worden. Aber verwenden Sie diese hingegen NICHT für Singeldeckspiele. Singeldeckspiele verlangen andere Zahlen und ich werde diese in den nächsten Lektionen besprechen.

Variationen der Basicstrategie: 6 Decks, Dealer steht bei As und 6

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